- 15.10.2026, 11:09:02
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Zadić: Sporrer muss Kürzungen bei Neustart sofort stoppen – Sicherheit darf nicht kaputtgespart werden
Warnungen der Grünen haben sich bewahrheitet – Zusicherungen Sporrers haben nicht gehalten
Alarmiert zeigt sich die stellvertretende Klubobfrau und Justizsprecherin der Grünen, Alma Zadić, angesichts der heute bekannt gewordenen Streichung des Arbeitstrainings für Haftentlassene beim Verein Neustart und der Engpässe in der Bewährungshilfe.
„Dass die Justizministerin das Budget für die Bewährungshilfe um 2,4 Millionen Euro gekürzt hat, war ein absolutes No-Go. Wir haben gewarnt, dass die Kürzungen bei Neustart zu Einschränkung der Leistungen führen werden. Die Ministerin hat beteuert, dass sich am Leistungsumfang nichts ändern werde. Es kam wie erwartet anders. Jetzt sehen wir das Ergebnis: Die Zusicherungen von Justizministerin Sporrer haben nicht gehalten“, sagt Zadić und weiter:
„Die Bewährungshilfe trägt wesentlich zur Sicherheit der Menschen in unserem Land bei, weil sie nachweislich die Rückfallquote senkt. Wer bei der Bewährungshilfe spart, spart an der Sicherheit der Österreicher:innen. Statt die Gefängnisse zu entlasten, verschärfen diese Kürzungen die Situation zusätzlich. Die Folge könnten mehr Rückfälle sein.“
„Ich erwarte mir von der Justizministerin, dass sie Verantwortung übernimmt und Neustart dringend die notwendigen Mitteln bekommt, im Interesse der betroffenen Mitarbeiter:innen von Neustart, der Klient:innen, denen durch die Streichung des Arbeitstrainings eine wichtige Perspektive genommen wird, und nicht zuletzt vor allem im Interesse der Sicherheit der Österreicher:innen“, hält Zadić fest.
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