• 15.10.2026, 11:07:03
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FPÖ – Schmiedlechner: „Grüner Bericht ist reines Propagandawerk – Bauern-Einkommen auf Niveau von 2010!“

15 Jahre Einkommensstillstand und Rekord-Bürokratie sind ein Armutszeugnis für die ÖVP-Landwirtschaftspolitik und ihre Interessensvertreter

Wien (OTS) - 

Der heute präsentierte Grüne Bericht 2026 zeichne ein völlig verzerrtes Bild der Lage der heimischen Landwirtschaft und sei reine Schönfärberei der schwarz-rot-pinken Verliererkoalition. Das kritisierte heute FPÖ-Sprecher für Land- und Forstwirtschaft NAbg. Peter Schmiedlechner in seinem Debattenbeitrag. Während die Regierung ein vermeintliches Einkommensplus feiere, sehe die brutale Realität auf den Höfen völlig anders aus.

„Wer den Grünen Bericht liest, muss glauben, im Schlaraffenland zu leben. Die Regierung feiert ein angebliches Einkommensplus von 18 Prozent, verschweigt aber die brutale Wahrheit: Nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge bleibt den Bauernfamilien kaum etwas zum Leben, geschweige denn für Investitionen oder Rücklagen. Das ist keine Erfolgsmeldung, das ist bewusste Irreführung der Öffentlichkeit!“, so Schmiedlechner.

Besonders entlarvend sei laut Schmiedlechner eine Passage im Bericht selbst, die das Totalversagen der Agrarpolitik der letzten Jahre offenlege. „Der Bericht gibt es schwarz auf weiß zu: Inflationsbereinigt sind wir beim Einkommen auf dem Niveau von 2010! Das bedeutet 15 Jahre Stillstand. 15 Jahre, in denen unsere Bauern mit immer neuen Auflagen, mehr Bürokratie und steigenden Kosten drangsaliert wurden, während die ÖVP und ihr Bauernbund tatenlos zugesehen oder sogar applaudiert haben. Das ist keine Interessenvertretung, das ist ein Totalverrat an der heimischen Landwirtschaft!“

Auch die Agrar-Außenhandelsbilanz sei ein Desaster und zeige das völlige Desinteresse des Ministers an der Stärkung der regionalen Produktion. „Während unsere Bauern ums Überleben kämpfen, fluten wir den Markt mit Importen und haben ein Agrar-Handelsdefizit von 2,7 Milliarden Euro. Studien belegen, dass wir mit nur einem Prozent mehr heimischer Produktion tausende Arbeitsplätze und enorme Wertschöpfung schaffen könnten. Doch anstatt eine ‚Österreich-zuerst‘-Politik für unsere Lebensmittel zu machen, rollt dieser Minister den Importen den roten Teppich aus. Das ist ein Anschlag auf unsere Versorgungssicherheit und unsere ländlichen Regionen“, kritisierte Schmiedlechner.

„Wenn dann nach Dürrekatastrophen den Bauern statt echter Hilfe nur neue Schulden in Form von Krediten angeboten werden, zeigt das die ganze Kaltschnäuzigkeit dieser Regierung. Wir fordern ein Ende dieser bauernfeindlichen Politik! Es braucht eine echte Stärkung der regionalen Produktion, den Abbau des Bürokratiemonsters und eine Politik, die unsere heimischen Familienbetriebe schützt, anstatt sie zu vernichten!“, so Schmiedlechner.

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