- 14.10.2026, 20:25:02
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FPÖ – Pfeifer: „Regierung zerstört Erfolgsmodell Lehre – Tausende Betriebe und Lehrlinge werden im Stich gelassen!“
Freiheitliche fordern flexible Arbeitszeitmodelle wie 4-Tage-Woche für Lehrlinge und massive Investitionen in die betriebliche Lehrstellenförderung
Als „schonungsloses Aufzeigen des Versagens der Regierungspolitik“ bezeichnete heute FPÖ-Lehrlingssprecher NAbg. Manuel Pfeifer den aktuellen Bericht zur Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung im Nationalrat. Obwohl die Lehre in Österreich ein Erfolgsmodell sei, würden die Systemparteien die Augen vor der Realität verschließen und die Zukunftschancen der Jugend aktiv zerstören.
„Dieser Bericht zeigt schonungslos auf, was in unserem Ausbildungssystem alles schiefläuft. Die Zahlen sind alarmierend: Seit 2010 ist die Zahl der Lehrlinge von 130.000 auf unter 100.000 gesunken. Aber was noch dramatischer ist: Unsere Ausbildungsbetriebe brechen uns weg. In den vergangenen 20 Jahren haben über 10.000 Betriebe aufgehört, junge Menschen auszubilden“, so Pfeifer. Besonders im SPÖ-regierten Wien sei die Lage mit rund 5.000 fehlenden Lehrstellen katastrophal.
Die politische Verantwortung für diesen Niedergang sei klar bei ÖVP und SPÖ zu suchen. „Jahrzehntelang hat die ÖVP den Wirtschaftsminister gestellt und tatenlos zugesehen. Und was macht diese aktuelle Verlierer-Koalition, um diesen Zahlen entgegenzuwirken? Sie kürzt faktisch bei der betrieblichen Lehrstellenförderung. Ist das euer Ernst? Anstatt zu investieren, wird der Rotstift angesetzt. Das ist ein Verrat an unseren Betrieben und unserer Jugend!“, kritisierte Pfeifer.
Um die Lehre zu stärken, müsse man die Rahmenbedingungen an die moderne Arbeitswelt anpassen. „Wer die Lehre wirklich stärken will, muss endlich die Rahmenbedingungen an die heutige Arbeitsrealität anpassen. In vielen Branchen haben sich flexible Arbeitszeitmodelle längst bewährt. Aber der Lehrling unter 18, der im selben Team mitarbeitet, darf das nicht in Anspruch nehmen. Das bedeutet für die Betriebe mehr Aufwand und höhere Kosten. Genau deshalb hören viele auf, Lehrlinge auszubilden“, erklärte Pfeifer, der im Nationalrat einen entsprechenden Entschließungsantrag einbrachte.
Abschließend brachte der FPÖ-Lehrlingssprecher einen Antrag ein, in dem die FPÖ eine echte Reform forderte, die sowohl den Betrieben als auch den Jugendlichen nütze: „Unser Vorschlag liegt auf dem Tisch: Mehr Flexibilität unter klaren Schutzbestimmungen – keine Ausweitung der Wochenarbeitszeit, maximal zehn Stunden pro Tag und absolute Freiwilligkeit. Das ist eine Win-Win-Situation für die Betriebe und für die Lehrlinge. Um unsere Lehre fit für die Zukunft zu machen, braucht es aber einen politischen Systemwechsel. Und das gelingt nur mit einer starken FPÖ und mit einem Volkskanzler Herbert Kickl!“
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