- 13.10.2026, 10:02:32
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PVÖ zu Impfungen in Apotheken: „Patientensicherheit muss oberste Priorität haben!“
PVÖ-Präsidentin Birgit Gerstorfer fordert klare Sicherheitsstandards, einen einfachen Zugang zu Schutzimpfungen und die Ausweitung kostenloser Impfangebote.
Der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) begrüßt grundsätzlich die geplante Möglichkeit, künftig auch in Apotheken Impfungen anzubieten. Gerade für ältere Menschen können wohnortnahe Impfangebote eine wichtige Erleichterung darstellen und dazu beitragen, die Impfquote zu erhöhen. Für PVÖ-Präsidentin Birgit Gerstorfer steht jedoch fest: „Einfacherer Zugang zu Impfungen ist wichtig. Aber bei der Patientensicherheit darf es keinerlei Kompromisse geben!“ ****
Patientensicherheit: Klare Regeln für medizinische Notfälle notwendig
Der PVÖ fordert verbindliche Sicherheitsstandards und eindeutig geregelte Verantwortlichkeiten bei möglichen Impfreaktionen. „Was passiert, wenn jemand nach einer Impfung einen allergischen Schock erleidet? Wer leistet sofort medizinische Hilfe? Diese Fragen müssen vor der Einführung eindeutig geklärt sein“, betont Gerstorfer.
Notwendig seien verpflichtende Notfallschulungen, eine entsprechende medizinische Ausrüstung sowie eine gesicherte Nachbeobachtung nach der Impfung. Für den PVÖ ist klar: Die Sicherheit der Patientinnen und Patienten muss unabhängig vom Ort der Impfung jederzeit gewährleistet sein.
Kostenlose Gürtelrose- und Pneumokokken-Impfung: Großer Erfolg, weitere müssen folgen
Besonders erfreulich ist für den Pensionistenverband, dass mit der kostenlosen Gürtelrose- und Pneumokokken-Impfung für Menschen ab 60 Jahren eine langjährige zentrale Forderung des PVÖ umgesetzt wurde.
„Wir haben jahrelang dafür gekämpft, dass sich ältere Menschen wichtige Schutzimpfungen auch leisten können. Die kostenlose Gürtelrose-Impfung ist ein großer Erfolg unserer beharrlichen Interessenvertretung. Das zeigt, dass sich unser Einsatz auszahlt!“, so Gerstorfer.
Impfen schützt Menschen, entlastet das Gesundheitssystem und spart Kosten
Für den Pensionistenverband ist dieser Erfolg jedoch nur ein weiterer Schritt. Der PVÖ fordert, dass alle im österreichischen Impfplan öffentlich empfohlenen Schutzimpfungen – mit Ausnahme von Reiseimpfungen – entsprechend den medizinischen Empfehlungen kostenlos und flächendeckend zugänglich sein müssen. Gleichzeitig muss die ausreichende Verfügbarkeit der Impfstoffe sichergestellt werden.
„Schutzimpfungen sind nicht nur eine Investition in die Gesundheit jedes Einzelnen, sondern entlasten langfristig auch das Gesundheitssystem. Sie können schwere Erkrankungen, Krankenhausaufenthalte und mögliche Spätfolgen verhindern oder reduzieren und dadurch erhebliche Behandlungskosten vermeiden”, betont die PVÖ-Präsidentin.
„Vorsorge ist besser und auf lange Sicht auch günstiger als die Behandlung schwerer Erkrankungen. Jeder verhinderte Krankenhausaufenthalt ist wichtig – für die betroffenen Menschen und für unser Gesundheitssystem“, unterstreicht Gerstorfer.
Gesundheit darf keine Frage der Geldbörse sein!
„Gerade Menschen mit kleinen Pensionen oder Einkommen dürfen nicht aus finanziellen Gründen auf wichtige Schutzimpfungen verzichten müssen. Wir werden uns daher auch weiterhin mit Nachdruck für die Ausweitung des kostenlosen Impfprogramms einsetzen“, stellt die PVÖ-Präsidentin klar.
Abschließend betont Gerstorfer: „Ob in der Arztpraxis oder künftig auch in der Apotheke: Entscheidend sind höchste Sicherheit, ein einfacher Zugang und keine finanziellen Hürden. Impfen schützt Leben, verhindert Leid und spart langfristig Kosten. Dafür treten wir als Pensionistenverband mit aller Kraft ein!“
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Pensionistenverband Österreichs
Generalsekretär Christian Rösner-El-Heliebi, MSc.
Mag. Susanne Ellmer-Vockenhuber, Bakk.
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