- 12.10.2026, 14:42:04
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25 JAHRE LEOPOLD MUSEUM – 25 GEMÄLDE VON GUSTAV KLIMT
Klimt – Schiele – Kokoschka: Die weltweit umfassendsten Präsentationen der drei ikonischen Künstler der Wiener Moderne im Leopold Museum.

Mit der Präsentation des eleganten Damenbildnisses Dame en face mit plissierter Bluse (1898) von Gustav Klimt, einer neuen Leihgabe der Klimt-Foundation, können die Besucher*innen der Dauerausstellung Wien 1900 nun 25 Gemälde des Ausnahmekünstlers im Leopold Museum bewundern.
Die internationale Bekanntheit des Leopold Museum ist eng mit seiner einzigartigen Sammlung zur Kunst der Wiener Secession und des österreichischen Expressionismus verbunden. Diese auf der privaten Kollektion von Rudolf Leopold beruhende Kunstsammlung zur Wiener Moderne, die in den letzten Jahren mit herausragenden Dauerleihgaben ergänzt wurde, beeindruckt durch die außergewöhnliche künstlerische Qualität des Bestandes als auch durch dessen mediale Reichhaltigkeit: Die Vielfalt des Gezeigten – von Gemälden, über Grafiken bis hin zu außergewöhnlichen Exponaten der angewandten Kunst – ist gleichsam der Schlüssel zur Erfolgsgeschichte des Leopold Museum. Entlang der rund 1.000 Exponate der Dauerpräsentation Wien 1900. Aufbruch in die Moderne tauchen die Besucher*innen in die Atmosphäre dieser immens kreativen und pulsierenden Zeit ein. Im Zentrum der Präsentation stehen neben zahlreichen anderen Künstlerinnen und Künstlern mit Gustav Klimt, Egon Schiele und Oskar Kokoschka die drei herausragenden Vertreter der Wiener Moderne.
„Das Leopold Museum besitzt bekanntermaßen die weltweit größte und bedeutendste Egon-Schiele-Sammlung sowie die umfangreichste Dauerpräsentation des Expressionisten Oskar Kokoschka. Dank der langjährigen, exzellenten Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen wie der Klimt-Foundation, der Stiftung Sammlung Kamm oder dem Wien Museum sowie zahlreichen privaten Sammlerinnen und Sammlern ist das Leopold Museum in seinem 25. Bestandsjahr in der glücklichen Lage, nunmehr 25 Gemälde von Gustav Klimt und somit die international größte Klimt-Gemälde-Präsentation zeigen zu können.“
Hans-Peter Wipplinger, Direktor des Leopold Museum
Bedeutendste Egon Schiele-Sammlung der Welt
Einen besonderen Stellenwert innerhalb der Sammlung des Leopold Museum kommt dem größten und bedeutendsten Bestand an Werken des Expressionisten Egon Schiele (1890–1918) zu. Unter den rund 300 Werken befindet sich die beeindruckende Anzahl von 48 Gemälden des Künstlers, welche großteils in der Dauerpräsentation gezeigt werden. Die Sammlung umfasst darüber hinaus über 200 Arbeiten auf Papier, darunter Zeichnungen sowie Aquarelle und Gouachen. Ein umfangreiches Konvolut von rund 950 Schiele-Archivalien, darunter Skizzenbücher, Briefe, Postkarten und Fotografien, konnte jüngst für das Museum erworben werden und ergänzt damit den wichtigen Schiele-Archivbestand, welcher die Basis für das Schiele-Forschungs- und Kompetenzzentrum des Leopold Museum darstellt.
Zuwachs für die Klimt-Präsentation: 25. Gemälde von Gustav Klimt
Die nicht minder beeindruckende Klimt-Präsentation des Leopold Museum umfasst seit kurzem 25 Gemälde. Damit ist sie die international größte Dauerpräsentation zu seinem malerischen OEuvre. Klimts Schaffen markiert den radikalen Wendepunkt an der Schwelle zur Moderne, indem er den Historismus überwand und als Mitbegründer und erster Präsident der Wiener Secession die treibende Kraft bei der Etablierung des Jugendstils Wiener Provenienz war. Seine Werke spiegeln das intellektuelle Klima des Wiener Fin de Siècle auf kongeniale Weise wider, welches eine starke Prägung von Sigmund Freuds psychoanalytischen Theorien erfuhr. Mit Meisterwerken wie Tod und Leben aus der Sammlung des Leopold Museum visualisiert Klimt das Unbewusste und die Dualität von Eros und Thanatos auf exemplarische Weise. Neben diesem Bestand an Gemälden, kann das Leopold Museum auf 130 Zeichnungen zurückgreifen sowie auf einen umfassenden Archivbestand von über 300 Positionen, der vorwiegend auf Klimts direkten Nachfahren zurückgeht, die ihre Exponate dem Leopold Museum als Dauerleihgabe anvertraut haben.
Größte permanente Oskar Kokoschka-Präsentation
Nicht nur von Gustav Klimt und Egon Schiele zeigt das Leopold Museum eine umfassende Zusammenstellung bedeutender Werke, sondern auch von Oskar Kokoschka (1886–1980). Der österreichische Expressionist überlebte den 1918 mit nur 28 Jahren an der Spanischen Grippe verstorbenen Schiele um mehr als 60 Jahre. Diese mit 17 Gemälden weltweit größte permanente Kokoschka-Präsentation zeigt u.a. Meisterwerke wie die Tre Croci – Dolomitenlandschaft (1913) oder das Selbstbildnis, eine Hand ans Gesicht gelegt (1918/19). Weitere Gemälde, unter anderem zahlreiche Dauerleihgaben aus Privatbesitz, ermöglichen den Besucher*innen das Schaffen Kokoschkas von seinem Frühwerk wie Mädchenakt (1905/06) bis hin zu seinem Spätwerk, etwa dem Porträt Chatin Sarachi (1959), beide aus der Sammlung des Leopold Museum, studieren zu können.
Neun Millionen Besucher*innen in 25 Jahren
Über neun Millionen Besucherinnen und Besucher strömten in den ersten 25 Bestandsjahren des Leopold Museum in das mit Abstand besucherstärkste Haus im Wiener MQ. Mit der Sammlung Leopold beherbergt das Museum die wichtigste aus einer privaten Sammelleidenschaft heraus entstandene Kollektion zur Wiener Moderne. Der Sammler und Museumsgründer Rudolf Leopold (1925–2010) brachte 1994 die rund 5200 Werke umfassende Kunstsammlung in die Leopold Museum-Privatstiftung ein. Für die von Rudolf Leopold seit den 1950er-Jahren mit großer Passion zusammengetragene Sammlung wurde in der Folge das Leopold Museum errichtet und 2001 – vor 25 Jahren – der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In den vergangenen Jahren ist der Bestand des Museums auf nahezu 9000 Werke angewachsen. Die Erweiterung der Sammlung wurde durch Schenkungen, von einzelnen Werken bis zu ganzen Sammlungskonvoluten sowie durch von Mäzen*innen ermöglichte Ankäufe ermöglicht. Unter den Neuerwerbungen der letzten Jahre befinden sich Werke herausragender Künstlerinnen und Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts wie etwa Marie Egner, Ludwig Heinrich-Jungnickel, Gustav Klimt, Hans Makart, Paula Modersohn-Becker, Max Oppenheimer, Egon Schiele, Olga Wisinger-Florian u.v.m.
Wien 1900. Aufbruch in die Moderne (permanente Präsentation):
Öffnungszeiten:
Täglich außer Dienstag geöffnet: 10 bis 18 Uhr
Feiertags geöffnet. Dienstags geschlossen.
Öffnungszeiten in der Weihnachtszeit:
Mo, 07.12.26 bis So, 10.01.27 täglich geöffnet: 10 bis 18 Uhr, ausgenommen Do, 24.12.26 – geschlossen – und Do, 31.12.26, von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Rückfragen & Kontakt
Leopold Museum-Privatstiftung
Presse I Public Relations
Mag. Klaus Pokorny
T +43 1 525 70 - 1507
Mag. Maria Schneeweiß, BA MA
T +43 1 525 70 - 1541
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