• 09.10.2026, 09:40:02
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NEOS: Neue Initiative stärkt Austausch und Vernetzung zwischen Schulen in Europa

Wiederkehr, Brandstätter und Stürgkh: „Mehr europäische Zusammenarbeit, bessere Bildungschancen und gelebte Demokratie an unseren Schulen"

Wien/Brüssel/Straßburg (OTS) - 

Europa beginnt im Klassenzimmer: Mit dem geplanten EU-Pilotprojekt „European Schools Alliances“ sollen Schulen aus unterschiedlichen Mitgliedstaaten künftig enger und langfristiger zusammenarbeiten.

Der Ausschuss für Kultur und Bildung im Europäischen Parlament setzt dabei auf mehr Austausch zwischen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften, die Stärkung demokratischer Kompetenzen und bessere Bildungschancen für alle jungen Menschen. Zusätzlich werden ländliche und strukturschwache Regionen stärker gefördert werden.

Bildungsminister Christoph Wiederkehr sieht darin eine wichtige Ergänzung zu den Bildungsreformen in Österreich: „Unsere Kinder und Jugendlichen brauchen eine Bildung, die sie auf die Herausforderungen von morgen vorbereitet. Dazu gehören starke Grundkompetenzen genauso wie kritisches Denken, Medienkompetenz und Demokratiebildung. Wenn Schulen über Grenzen hinweg voneinander lernen, profitieren davon Schülerinnen und Schüler ebenso wie Lehrkräfte. Europäische Schulallianzen können neue Möglichkeiten eröffnen, innovative Unterrichtsmethoden auszutauschen und Bildung gemeinsam weiterzuentwickeln.“

Für NEOS-Europaabgeordneten Helmut Brandstätter ist insbesondere die Stärkung des europäischen Bewusstseins und der demokratischen Teilhabe entscheidend: „Europa darf für Schülerinnen und Schüler nicht nur ein Kapitel im Schulbuch sein. Sie müssen Europa in seiner Vielfältigkeit erleben. Wer andere Länder, Kulturen und Perspektiven kennenlernt, entwickelt Verständnis füreinander und ein Bewusstsein für unsere gemeinsamen demokratischen Werte.“

NEOS-Europaabgeordnete Anna Stürgkh betont die Bedeutung von Chancengerechtigkeit und niederschwelligen Austauschmöglichkeiten: „Europa – das ist nichts Abstraktes, es ist für alle da, egal welchen Alters. Davon zu profitieren, darf kein Privileg für wenige sein, - egal ob ein Kind in einer Großstadt oder in einer ländlichen Region aufwächst und welche finanziellen Möglichkeiten seine Familie hat. Europäische Schulallianzen sollen gerade jenen Schulen und jungen Menschen neue Türen öffnen, die bisher weniger Zugang zu internationalen Austauschprogrammen hatten. So stellen wir sicher, dass nachrückende Generationen Europa demokratisch mitgestalten wollen.“

Dauerhafte Zusammenarbeit statt einzelner Projekte

Die geplanten Europäischen Schulallianzen sollen über bisherige projektbezogene Kooperationen hinausgehen und langfristige Partnerschaften zwischen Schulen ermöglichen. Vorgesehen sind unter anderem gemeinsame Unterrichtsprojekte, Schüler- und Lehrkräfteaustausch, digitale Zusammenarbeit sowie die Entwicklung und Verbreitung innovativer Lehrmethoden.

NEOS sehen in den Europäischen Schulallianzen eine zusätzliche Möglichkeit, europäische Zusammenarbeit im Schulalltag zu verankern und Schulen beim Austausch guter pädagogischer Praxis zu unterstützen.

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