- 07.10.2026, 10:51:32
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FPÖ – Ecker: „Frauengesundheitsstrategie wird auf lange Bank geschoben“
„Zuständige SPÖ-Gesundheitsministerin Schumann glänzt durch Abwesenheit“
„Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“ – so kommentierte heute FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Rosa Ecker, MBA, die „leeren Versprechungen der schwarz-rot-pinken Regierung in allen Bereichen. Auf vollmundige Ankündigungen folgen keine Taten. Der Reformstau betrifft leider auch die Frauengesundheitsstrategie, die für Ende 2026 angekündigt war. Leider glänzte die zuständige SPÖ-Gesundheitsministerin Schumann durch Abwesenheit im gestrigen parlamentarischen Gesundheitsausschuss. Auf Nachfrage wurde nunmehr als neuer Termin Juni 2027 genannt. Aus der Ankündigung im Rahmen des Frauengesundheitsdialogs wird somit die nächste Verzögerung. Frauen brauchen rasch die Umsetzung der angekündigten Frauengesundheitsstrategie. Sie brauchen konkrete Verbesserungen bei Vorsorge, Diagnose und Versorgung. Ich befürchte, dass auch der neue Termin Mitte kommenden Jahres nicht halten wird. Dieses wichtige gesundheitspolitische Anliegen darf aber nicht auf den St. Nimmerleinstag verschoben werden“, betonte Ecker.
„Frauen brauchen keine neuen Termine für bereits angekündigte Strategien. Sie brauchen konkrete Verbesserungen bei Vorsorge, Diagnose und Versorgung. Frauengesundheit darf nicht von Ende 2026 auf Juni 2027 und dann womöglich noch weiter verschoben werden“, so Ecker weiter.
„Laut vorliegenden Informationen von SPÖ-Staatssekretärin Königsberger-Ludwig soll die Strategie unter anderem die Themen Endometriose, Wechseljahre und Mental Load behandeln. Diese Themen betreffen Frauen heute und dürfen daher nicht länger auf die lange Bank geschoben werden“, forderte die freiheitliche Frauensprecherin mit Nachdruck Schumann auf, „zu erklären, warum ihr eigener Zeitplan nicht hält und welche konkreten Maßnahmen bereits vor Juni 2027 umgesetzt werden“. Auch im wichtigen Vorsorgebereich des Brustkrebs-Screenings sieht Ecker Handlungsbedarf. Es sei notwendig, „dass wir die Faktenlage kennen. Warum nehmen Frauen Vorsorgeangebote nicht wahr? Wo gibt es regionale Unterschiede? Sind ausreichend wohnortnahe Untersuchungsmöglichkeiten vorhanden?“
„Der allseits bekannte Reformstau dieser schwarz-rot-pinken Regierung spiegelte sich im Ausschuss auch in der gestrigen Tagesordnung wider. Kein einziger Regierungsantrag wurde eingebracht und Initiativen der Opposition wurden erneut vertagt“, so das ernüchternde Fazit der freiheitlichen Frauensprecherin – „vor allem vor dem Hintergrund, dass die zuständige SPÖ-Ministerin immer wieder im zuständigen Ausschuss fehlt und sich von ihrer Staatssekretärin vertreten lässt.“
„Schumann lässt sich vertreten, sodass eine aktuelle Aussprache mit ihr als zuständigem Regierungsmitglied nicht möglich ist. Daher muss sich Schumann erklären, welchen Stellenwert das wichtige Gesundheitsressort für sie hat. Den Umstand, dass sich Schumann laufend der Diskussion nicht stellt und keine Regierungsvorlagen einbringt, werte ich als Zeichen dafür, dass ihr Gesundheit und hier vor allem die Frauengesundheit kein Anliegen sind“, betonte die FPÖ-Frauensprecherin.
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