• 07.10.2026, 10:47:32
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FPÖ – Schilchegger: „WKStA-Bericht im Zentrum des Pilancek-U-Ausschusses – Widersprüche bei Polizeimeldungen aufklären!“

FPÖ-Verfassungssprecher fordert Klärung von parteipolitischen Verflechtungen und der Ereignisse in der Todesnacht von Christian Pilnacek

Wien (OTS) - 

Für FPÖ-Verfassungssprecher NAbg. MMag. Dr. Michael Schilchegger steht beim heutigen Befragungstag im Pilnacek-Untersuchungsausschuss der neue, 440 Seiten starke Auswertungsbericht der WKStA im Mittelpunkt. Dieser werfe ein detailliertes Licht auf die politischen Verflechtungen rund um Christian Pilnacek.

„Der Bericht dokumentiert, dass Christian Pilnacek Tätigkeiten nachging, die weit über seine Funktion als Justizsektionschef hinausreichen. Die bekannte Nachricht ‚Wer vorbereitet Gernot?‘ war offenbar kein Einzelfall. Die Zusammenarbeit reichte bis in höchste Parteikreise der ÖVP“, erklärte Schilchegger. Man werde daher gezielte Fragen an den Verfasser des Berichts, Matthias P., richten, um das Ausmaß dieser Verflechtung zu klären.

Im weiteren Verlauf des Tages werde man die Kabinettschefin des Innenministers als zentrale Informationsträgerin befragen. Danach folgen zwei Polizisten, die in die Beweisaufnahme zur Geisterfahrt involviert waren, wobei einer der Beamten direkt bei der Amtshandlung vor Ort war.

Besonderes Augenmerk legt Schilchegger auf die Vorgänge bei dieser Amtshandlung, da hier große Widersprüche im Raum stehen: „Es geht um den tatsächlichen Zustand von Christian Pilnacek. In der Nacht der Anhaltung wurde er von den Beamten offiziell als ‚ruhig und einsichtig‘ gemeldet. Am nächsten Tag wird er plötzlich als ‚suizidal‘ eingestuft. Wir wollen wissen: Warum diese plötzliche Kehrtwende?“, so Schilchegger abschließend.

Zu der von ÖVP-Hanger geäußerten Forderung nach einer Entschuldigung gegenüber den befragten Polizisten hält Schilchegger fest: „Unsere Polizisten verdienen Respekt und volle Aufklärung. Sie verdienen aber keine ÖVP, die sie als Schutzschild gegen unbequeme Fragen benützt. Erklären muss sich die ÖVP, nicht die Aufklärer. Wir werden die Erkenntnisse der WKStA im Ausschuss Punkt für Punkt abarbeiten, auch wenn das für Herrn Hanger persönlich unangenehm wird.“

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