• 06.10.2026, 13:19:32
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WKÖ-Elektrotechnik begrüßt Neugestaltung der PV-Förderung

Bundesinnungsmeister Christian Bräuer: „Dialog brachte bessere Effizienz und Planungssicherheit“ – Fokus stärker auf Energiespeicher und intelligente Energiemanagementsysteme

Wien (OTS) - 

Die heute, Dienstag, präsentierte Neuausrichtung der Photovoltaik-Förderung wird von der Bundesinnung der Elektrotechniker in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) positiv aufgenommen. Bundesinnungsmeister Christian Bräuer sieht in der Reform ein gelungenes Beispiel dafür, wie im konstruktiven Dialog zwischen Politik und Branche praxistaugliche und zukunftsorientierte Rahmenbedingungen entwickelt werden können.

„Es ist ein wichtiges und positives Signal, dass die fachliche Expertise der Elektrotechnikbranche in die Neugestaltung der PV-Förderung eingeflossen ist. Damit wird aus einem bisher stark vom Zeitpunkt der Antragstellung abhängigen Verfahren ein effizienteres und besser planbares Fördersystem – zum Vorteil der Antragstellerinnen und Antragsteller und zugleich im Interesse einer verlässlichen, zukunftsfähigen heimischen Energieversorgung“, betont Bräuer.

Für langfristig geplante Energiepolitik

Künftig sollen Speicherlösungen und intelligentes Energie- und Lastmanagement stärker in den Fokus rücken. Zugleich ist vorgesehen, das bisherige System punktueller Fördercalls durch ein kontinuierliches Antragsmodell zu ersetzen. Wie groß der Reformbedarf ist, zeigte zuletzt der zweite Fördercall 2026: Die verfügbaren Mittel waren bereits nach 33 Sekunden ausgeschöpft.

„Energiepolitik muss ganzheitlich, langfristig und praxistauglich gedacht werden. Entscheidend ist, die Finanzierbarkeit, Klimawirkung, Netzinfrastruktur, Speicherlösungen und die bestmögliche Nutzung erneuerbarer Energie miteinander zu vernetzen. Nur wenn wir dabei auch die verschiedenen Sektoren intelligent miteinander koppeln, können wir die Energiewende effizient voranbringen und ihr volles Potenzial für eine sichere, leistbare und zukunftsfähige Energieversorgung ausschöpfen“, so Bräuer.

Anreize für langfristig wirksame Investitionen

Auch bei der Förderlogik setzt die Neuausrichtung aus Sicht der Bundesinnung an der richtigen Stelle an. „Für uns war stets entscheidend, dass Förderungen dort ansetzen, wo konkrete Investitionsbereitschaft und ein tragfähiges Vorhaben vorhanden sind. Menschen sollen in Photovoltaik, Speicher und intelligente Energiesysteme investieren, weil sie darin einen langfristigen wirtschaftlichen und energetischen Nutzen erkennen – und nicht ausschließlich aufgrund eines Förderanreizes. Öffentliche Mittel sollten daher gezielt sinnvolle Investitionen unterstützen, zusätzliche Impulse setzen und private Initiative verstärken“, betont Bräuer.

Jetzt kommt es auf eine praxistaugliche und verlässliche Ausgestaltung im Detail an. Die Richtung stimmt. Es wird aber entscheidend sein, dass auch in der Umsetzung die fachliche Expertise all jener konsequent eingebunden bleibt, die diese Systeme täglich planen, installieren und betreiben. „Nur so kann aus einer guten Reform auch eine wirksame Lösung für die Praxis werden“, so Bräuer abschließend. (PWK510/HSP)

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