• 03.10.2026, 09:30:32
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FPÖ – Hammerl: Deutschlands Gasspeicher dürfen nicht wieder auf Österreichs Kosten befüllt werden!

Österreichs Speicher zu 68 Prozent gefüllt, Deutschland ordnet Gaseinkäufe an – Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer muss Wiedereinführung der deutschen Gasspeicherumlage verhindern

Wien (OTS) - 

„Österreichische Gaskunden haben Deutschlands Speicherbefüllung schon einmal mitbezahlt. Das darf sich nicht wiederholen. Minister Hattmannsdorfer muss endlich tätig werden und in Berlin durchsetzen, dass Gaslieferungen nach Österreich von jeder neuen Speicherumlage ausgenommen bleiben“, fordert FPÖ-Energiesprecher NAbg. Paul Hammerl.

Deutschland habe das Staatsunternehmen SEFE behördlich angewiesen, bis zum 15. Dezember zusätzliche acht Terawattstunden Gas einzukaufen und einzuspeichern. Auch die Beschaffung einer strategischen Gasreserve werde diskutiert. Beim letzten Mal sei dies über eine Abgabe auf alle Gasmengen bezahlt worden, die durch das deutsche Gasnetz fließen. Österreich betreffe diese Abgabe unmittelbar, denn seit dem Ende des Gastransits durch die Ukraine würden die Gasimporte fast ausschließlich über das deutsche Gasnetz transportiert. Eine Abgabe auf diese Lieferungen würde direkt die Gasrechnungen österreichischer Haushalte und Betriebe belasten. Genau das sei auch nach der Energiekrise 2022 geschehen. Erst 2025 sei diese Umlage wieder entfallen.

ÖVP-Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer habe Österreich und Europa noch vor wenigen Tagen für den Winter als gut gerüstet erklärt. Deutschland zeige jetzt, dass dem offenbar nicht so ist. Ende September seien die heimischen Speicher erst zu rund 68 Prozent gefüllt gewesen, obwohl die EU ein Speicherziel von 90 Prozent vorsieht. Mit der nun beginnenden Heizperiode steige der Verbrauch und werde der Speicherstand laufend sinken.

„Während Hattmannsdorfer beschwichtigt, ordnet Deutschland hingegen Gaseinkäufe an. Jetzt muss der Minister verhindern, dass Berlin auch die Rechnung nach Österreich schickt. Wartet er ab, bis eine neue Umlage beschlossen ist, schädigt er die Österreicher und die heimische Wirtschaft neuerlich. Wir brauchen keinen Schönwetter-PR-Minister, der uns erklärt, wie schwierig alles ist und wie ambitioniert er nicht die Lage beobachtet, sondern wir brauchen endlich eine Bundesregierung, die tatsächlich für Österreich arbeitet!“, so Hammerl abschließend.

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