- 02.10.2026, 12:13:35
- /
- OTS0092
Nachhaltigkeitspreis TRIGOS würdigt innovative Lösungen für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt – 6 Unternehmen 2026 ausgezeichnet
Rekordzahl von 180 Einreichungen belegt die Dynamik nachhaltigen Wirtschaftens in Österreich
Nachhaltigkeit schafft Innovation und Zuversicht. In einer Zeit, die von wirtschaftlichen Unsicherheiten, Folgen der Klimakrise und tiefgreifenden Transformationsprozessen geprägt ist, beweisen österreichische Unternehmen, dass Verantwortung und Wettbewerbsfähigkeit am besten Hand in Hand gehen. Seit 23 Jahren macht der TRIGOS diese Lösungen sichtbar und zeichnet jene Projekte aus, die konkrete Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit liefern.
Dass nachhaltiges und verantwortungsvolles Wirtschaften in Österreich weiterhin auf breite Resonanz stoßen, unterstreichen auch die diesjährigen Einreicher:innen : Mit einer Rekordanzahl von 180 Unternehmen verzeichnet der TRIGOS 2026 die meisten Einreichungen seit 13 Jahren. Er setzt damit ein eindeutiges Zeichen für die anhaltend hohe Resonanz des Themas in der österreichischen Wirtschaft.
Die Vielfalt der eingereichten Projekte verdeutlicht die Breite dieses Engagements: Vom Ein-Personen-Unternehmen bis zum international tätigen Industriekonzern, von innovativen Kreislaufwirtschaftslösungen über Klimaschutzprojekte bis hin zu Initiativen für regionale Wertschöpfung und soziale Verantwortung. Aus den 180 Einreichungen nominierte die unabhängige Fachjury aus Vertreter:innen von Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft 19 Projekte für das Finale. In den sechs TRIGOS-Kategorien konnte schließlich jeweils ein Unternehmen die Expert:innen-Jury besonders überzeugen und wurde mit dem TRIGOS 2026 ausgezeichnet.
Im Rahmen der feierlichen TRIGOS Gala im Kuppelsaal der TU Wien wurden gestern die Nominierten und Gewinner:innen gemeinsam mit über 170 hochkarätigen Gästen aus Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Medien gewürdigt. Die ausgezeichneten Projekte verdeutlichen, wie Unternehmen unterschiedlichster Größe und Branche Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit entwickeln und damit einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt leisten.
„Der TRIGOS zeigt eindrucksvoll, dass wirtschaftlicher Erfolg und der Schutz unserer Umwelt keine Gegensätze sind, sondern gemeinsam gedacht werden müssen. Unternehmen, die Nachhaltigkeit konsequent in ihre Entscheidungen integrieren, übernehmen Verantwortung und stärken zugleich ihre Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit. Genau diesen Weg wollen wir unterstützen: mit guten Rahmenbedingungen für Innovation und unternehmerische Initiative, die unseren Wirtschaftsstandort stärken, Arbeitsplätze sichern und gleichzeitig unsere Lebensgrundlagen schützen.“
Bundesminister Mag. Norbert Totschnig, MSc, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft
„Unternehmen, die ihre soziale Verantwortung umfassend wahrnehmen, leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt sozialer Sicherheit und zur Vermeidung von Armut. Durch faire, sichere und gesunde Arbeitsbedingungen fördern sie Chancengleichheit und die Arbeitsfähigkeit ihrer Mitarbeiter:innen. Gleichzeitig berücksichtigen sie die Interessen von Verbraucher:innen und setzen Maßnahmen zum Schutz von Menschen- und Arbeitnehmer:innenrechten sowie von Umwelt und Klima - auch in globalen Lieferketten. Sozial und ökologisch nachhaltiges Wirtschaften rechnet sich insbesondere für die Betriebe selbst: Es stärkt ihre Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz gegenüber Krisen und ist damit eine zentrale Voraussetzung dafür, langfristig am Markt bestehen zu können.“
Bundesministerin Korinna Schumann, Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
„Nachhaltigkeit ist dann besonders stark, wenn sie wirtschaftlich funktioniert. Wenn Unternehmen mit neuen Technologien, effizienteren Prozessen und innovativen Geschäftsmodellen Kosten senken, wettbewerbsfähiger werden und gleichzeitig Ressourcen schonen, entsteht echter Fortschritt. Unsere Aufgabe in der Politik ist es, dafür die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen und Unternehmen bei dieser Transformation nicht mit zusätzlichen Hürden auszubremsen, sondern sie zu ermöglichen. Die für den TRIGOS nominierten Unternehmen zeigen sehr eindrucksvoll, dass wirtschaftlicher Erfolg und verantwortungsvolles Handeln kein Widerspruch sind. Im Gegenteil. Wer heute innoviert, effizienter wirtschaftet und langfristig denkt, stärkt damit nicht nur das eigene Unternehmen, sondern auch die Widerstandsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts.“
Staatssekretärin für Energie, Startups und Tourismus Mag. Elisabeth Zehetner, Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus
Die TRIGOS Österreich-Gewinner:innen 2026
Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte den Links zur TRIGOS-Webseite
Kategorie Vorbildliche Projekte
Die Teufelberger Fiber Rope GmbH (Oberösterreich) produziert industrielle Faserseile für unterschiedlichste Anwendungen weltweit. Mit dem Projekt „Recycling von gebrauchten Seilen unserer Kunden“ gibt das Unternehmen ausgedienten Synthetikseilen ein zweites Leben: Sie werden gesammelt, recycelt und zu neuen Fasern verarbeitet. So zeigt Teufelberger, wie aus Abfall ein Wertstoff und aus Kreislaufwirtschaft ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell wird.
Kategorie Social Innovation & Future Challenges
Die PORR AG (Wien) zeigt mit dem Projekt „CO₂-speichernder Radweg aus Pflanzenkohle“, wie Infrastruktur zum Teil der Klimaschutzlösung werden kann. Gemeinsam mit Partner:innen entwickelte das Unternehmen einen Asphalt, der CO₂ nicht nur reduziert, sondern dauerhaft bindet. Pro Kilometer Radweg werden so mehr als 60 Tonnen CO₂ gespeichert. Das Pilotprojekt macht das Potenzial klimawirksamer Innovationen im Straßenbau sichtbar.
Kategorie Mitarbeiter:innen-Initiativen
Die Pohl Metall GmbH (Tirol) setzt mit dem Projekt „Golden Oldies“ gezielt Maßnahmen zur langfristigen Einbindung älterer Mitarbeiter:innen um. Durch flexible Arbeitszeiten, angepasste Arbeitsplätze und gezielte Gesundheitsangebote fördert das Unternehmen den längeren Verbleib von Beschäftigten über 60 Jahren im Berufsleben. So zeigt Pohl Metall, wie Fachkräftesicherung, Wertschätzung und soziale Verantwortung erfolgreich miteinander verbunden werden können.
Kategorie Klimaschutz
Die GIG Karasek GmbH (Niederösterreich) entwickelt Anlagen zur Nutzung industrieller Abwärme. Mit dem Projekt „CompriVap“ realisiert das Unternehmen die weltweit leistungsstärkste industrielle Großwärmepumpe ihrer Art und macht bislang ungenutzte Abwärme für die Dampferzeugung nutzbar. Die Technologie kann jährlich bis zu 100.000 Tonnen CO₂ einsparen und zeigt, wie innovative Lösungen die Dekarbonisierung der Industrie vorantreiben können.
Kategorie Internationales Engagement
Die MED-EL Elektromedizinische Geräte GmbH (Tirol) verbessert gemeinsam mit der Austrian Development Agency den Zugang zu Hörgesundheit in Ländern Subsahara-Afrikas und Südasiens. Im Rahmen des Projekts „Empowering the Hearing Healthcare Sector in Developing and Emerging Countries“ wurden über 97.000 Babys und Kinder gescreent, 762 Fachkräfte ausgebildet und 1.244 Expert:innen sowie Betreuungspersonen geschult. Das Projekt zeigt, wie internationale Partnerschaften nachhaltige Wirkung für Gesundheit und Lebensqualität schaffen können.
Kategorie Regionale Wertschaffung
Der Vetterhof (Vorarlberg) zeigt mit dem Projekt „Landwirtschaft als kooperatives Netzwerk“, wie Zusammenarbeit zum Erfolgsmodell für nachhaltige Entwicklung werden kann. Vier landwirtschaftliche Betriebe planen Anbau und Fruchtfolgen gemeinsam, teilen Flächen und Maschinen und verbinden Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung. Das Projekt zeigt, wie regionale Wertschöpfung durch Kooperation gestärkt werden kann, ohne strukturelles Wachstum zu erzwingen.
„Die Teilnahme am TRIGOS bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten zu reflektieren, weiterzuentwickeln und strategisch im Kerngeschäft zu verankern. So entstehen wertvolle Impulse, um Zukunftsfähigkeit und Resilienz zu stärken. Zugleich macht der TRIGOS erfolgreiche Beispiele sichtbar und zeigt, wie verantwortungsvolles Wirtschaften in der Praxis gelingen kann.“
Wirtschaftskammer Österreich Vizepräsidentin KR Mag. Angelika Sery-Froschauer
Alle Details und Fotos zur TRIGOS Gala 2026 gibt es kurz nach der Verleihung auf der Website https://trigos.at.
Fotos der Verleihung hier, Copyright: ©TRIGOS/ Markus Korenjak
Hinter dem TRIGOS steht eine einzigartige Trägerschaft: Die Industriellenvereinigung, die Wirtschaftskammer Österreich, die Caritas, das Österreichische Rote Kreuz, respACT – austrian business council for sustainable development und der Umweltdachverband. TRIGOS Trägerorganisationen
Der TRIGOS wird unterstützt von: Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT), Austrian Development Agency, AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und der BKS Bank. TRIGOS Partner:innen
Der TRIGOS wird gefördert aus Mitteln von:Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft sowie Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz. TRIGOS Förderer
Mehr zu unseren Unterstützer:innen: https://trigos.at/partner/wer-unterstuetzt-trigos/
- 23. Verleihung des TRIGOS im Kuppelsaal der TU Wien: Über 170 Gäste, 19 Nominierungen und 6 ausgezeichnete Projekte
- 180 Einreichungen: Rekordanzahl seit 13 Jahren und starkes Signal für nachhaltiges Wirtschaften in Österreich
- Pressefotos der TRIGOS Gala 2026 stehen hier zum Download bereit
- Details zu allen Nominierten und Gewinner:innen finden Sie hier
- Pressebilder zu allen Projekten finden Sie hier (PWK504/DK)
Rückfragen & Kontakt
Wirtschaftskammer Österreich
Digital Media & Communication
Pressestelle
Telefon: T 0590 900 – 4462
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PWK






