- 02.10.2026, 11:47:02
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Hammer/Grüne: Knapp 1.000 Hitzetote – und die Bundesregierung bleibt untätig
Rekordsommer bringt erschreckenden Rekord an Hitzetoten: Grüne fordern verbindlichen Hitzeschutz
„Laut AGES-Schätzung sind in diesem Sommer fast 1.000 Menschen in Österreich an den Folgen der Hitze gestorben. Knapp 1.000 Menschen, die diesen Sommer nicht überlebt haben. Das sind mehr als doppelt so viele Menschen, wie letztes Jahr im Straßenverkehr tödlich verunglückt sind. Dahinter stehen Familien, Freund:innen und Nachbarn, die jemanden verloren haben: eine Großmutter in der Dachgeschosswohnung, einen Nachbarn mit schwachem Herz. Die Regierung hat auf den heißesten Sommer seit 260 Jahren mit halbgaren Ankündigungen geantwortet. Geschützt wird davon niemand", sagt Lukas Hammer, Umweltschutzsprecher der Grünen.
„Hitze trifft nicht alle gleich. Wer sich keine Klimaanlage leisten kann, wer in einer zubetonierten Gasse ohne einen einzigen Baum wohnt, wer im Pflegeheim liegt, zahlt den Preis. Die Rechnung landet nie bei denen, die abwarten und zögern", sagt Hammer und weiter: „Umweltminister Totschnig hat Anfang September seinen Wiederherstellungsplan nach Brüssel geschickt. Die Botschaft darin: Mehr als das, was es ohnehin schon gibt, kommt nur, wenn die EU zahlt. Das ist kein Plan. Das ist achselzuckendes Verwalten von Stillstand.“
„Was Mut macht: Wir wissen, was schützt, und wir können es tun. Jeder Baum, der heute statt Asphalt gepflanzt wird, spendet im nächsten Sommer Schatten. Wir stehen für mehr Stadtgrün und Entsiegelung und echten Hitzeschutz in Schulen, Kindergärten, Spitälern und Pflegeheimen. Der nächste Sommer kommt bestimmt. Ob er wieder so viele Leben kostet, entscheidet sich bereits jetzt, nicht erst im Juli", so Hammer abschließend.
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