• 02.10.2026, 11:42:34
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Gutachten zu Sicherheitsvorkehrungen der MAK Ausstellung "GLANZSTÜCKE" liegt vor

Unabhängige Untersuchung bestätigt Einhaltung höchster Standards und optimale Umsetzung des Schutzziels „Personenschutz“ – Ausstellung erzielte rund 74.600 Besucher*innen

Wien (OTS) - 

Das unabhängige Gutachten zum bewaffneten Raubüberfall in der Ausstellung GLANZSTÜCKE. Van Cleef & Arpels High Jewelry × Masterpieces from the MAK Collection liegt mit Ausstellungsende vor. Anlässlich des Vorfalls am 27. August 2026, bei dem ein wertvolles Collier gestohlen wurde, hat das MAK eine umfassende externe Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen in der Ausstellung veranlasst. Das MAK Kuratorium befasste sich in seiner letzten Sitzung in Anwesenheit des beauftragten Experten eingehend mit den Evaluierungsergebnissen, die auch mit dem BMWKMS besprochen wurden. Das Gutachten ergab, dass die Sicherheitsmaßnahmen den maßgeblichen österreichischen und internationalen Standards entsprachen und die Abläufe während des Überfalls gut bewältigt und abgewickelt wurden.

Die von einem renommierten österreichischen Sicherheitsberater im Auftrag des MAK durchgeführte Untersuchung evaluierte die Vorbereitung des Schutzkonzepts im Vorfeld der Ausstellung, die Alarmierungskette und das Handeln des Sicherheitspersonals sowie aller Verantwortlichen während und nach der Tat. Dabei wurde festgehalten, dass dieser von bewaffneten Profis durchgeführte Raubüberfall trotz Einsatz von Panzerglas, modernster Sicherheitstechnik – darunter eine dreistellige Anzahl von Videokameras und von Alarmsensoren, hoch qualifizierter Security und zertifizierter Notfall-Krisenmanagementsysteme nicht hätte verhindert werden können.

„Der bewaffnete Raub und der Verlust eines wertvollen Colliers sind für das Museum ein dramatischer Vorfall. Das MAK Kuratorium hat sich mit den Ergebnissen der externen Überprüfung der getroffenen Sicherheitsmaßnahmen eingehend befasst. Die Ergebnisse des Gutachtens zeigen, dass ein professionelles Sicherheitsmanagement bei der Vorbereitung der Ausstellung sowie während der Tat gegeben war. Die gewonnenen Erkenntnisse werden selbstverständlich für weitere Verbesserungen genutzt werden. Das Gutachten hat dem Kuratorium die gewissenhafte Vorbereitung des Projekts und die verantwortungsvolle Abwicklung des Vorfalls durch die Geschäftsführung des MAK bestätigt“, erklärt Astrid Gilhofer, Vorsitzende des MAK Kuratoriums.

MAK Generaldirektorin Lilli Hollein: „Die externe Untersuchung bestätigt, dass für die Ausstellung GLANZSTÜCKE höchste Sicherheitsstandards geboten und die vorgesehenen Abläufe eingehalten wurden. In einer so gefährlichen Situation wie einem gezielten bewaffneten Raubüberfall ist der Schutz der Besucher*innen und Mitarbeiter*innen absolut vorrangig. Der Verlust des Objekts schmerzt uns. Entscheidend ist aber, dass niemand verletzt oder in Panik versetzt wurde. Museen sind eindeutig mit neuen Herausforderungen durch neue Täterprofile brutaler Räuber konfrontiert. Wir beschäftigen uns daher auch im Austausch mit den Kolleg*innen der anderen Bundesmuseen intensiv damit, auf die sich verändernden Rahmenbedingungen zu reagieren und weitere Maßnahmen zu setzen und gleichzeitig für unsere Besucher*innen offene Orte zu bleiben, an denen man sich wohl und willkommen fühlt.“

Die Ausstellung GLANZSTÜCKE wurde bereits am Tag nach dem Vorfall wieder geöffnet und endete am 27. September 2026 erfolgreich mit rund 74.600 Besucher*innen.

Anfragen zum Stand der Ermittlungen bitten wir an die Landespolizeidirektion Wien zu richten

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