- 02.10.2026, 10:29:32
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Gerstl: Polizei-Dienstzeitmodell wird praxisnah weiterentwickelt
Berechtigte Vorschläge der Personalvertretung werden umgesetzt – Sicherheit und gute Arbeitsbedingungen im Mittelpunkt
“Das neue Dienstzeitmodell für die Bundespolizei muss vor allem eines leisten: Die Polizei soll dann und dort präsent sein, wenn die Menschen sie brauchen. Gleichzeitig sind die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Arbeit unserer Polizistinnen und Polizisten sicherzustellen – denn sie riskieren tagtäglich ihre persönliche Sicherheit im Dienste der Gesellschaft. Deshalb ist es umso wichtiger, dass das neue Dienstzeitmodell derzeit in einer umfangreichen Testphase erprobt und auf Basis der praktischen Erfahrungen weiterentwickelt wird. Das hat Innenminister Gerhard Karner auch bereits von Anfang an klargestellt”, begrüßt ÖVP-Abgeordneter Wolfgang Gerstl, der selbst den Beruf des Polizisten erlernt hat, die heutigen Aussagen des Innenministers.
“Die FCG-Personalvertretung hat nach dem ersten Probemonat konkrete und nachvollziehbare Verbesserungsvorschläge eingebracht. Dass diese aufgenommen werden, ist ein wichtiges Signal und zeigt, dass die Erfahrungen und Anliegen der Polizistinnen und Polizisten ernst genommen werden”, betont der ÖVP-Abgeordnete. Konkret geht es darum, 24-Stunden-Dienste auf freiwilliger Basis weiterhin zu ermöglichen, den Vorplanungszeitraum für die monatlichen Dienstpläne zu verkürzen und den Abschluss der Dienstplanung für den Folgemonat auf den 25. des Vormonats zu verschieben. Diese Anpassungen sollen ab November in die weitere Erprobung einfließen.
“Das ist gelebte Praxisorientierung: Was sich im Probebetrieb bewährt, soll beibehalten werden, wo Verbesserungen notwendig sind, wird nachgeschärft”, so Gerstl, der abschließend sagt: “Unser gemeinsames Ziel muss ein bedarfsorientiertes, flexibles und praxistaugliches Dienstsystem sein, das die polizeiliche Präsenz an den tatsächlichen Sicherheitserfordernissen und regionalen Unterschieden ausrichtet und gleichzeitig gute und verlässliche Rahmenbedingungen für die Beamtinnen und Beamten schafft. Und diesen eingeschlagenen Weg wird der Innenminister konsequent weiter fortsetzen.” (Schluss)
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