- 02.10.2026, 10:10:02
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Personalabbau bei Raiffeisen-Lagerhäusern: Gewerkschaft GPA fordert umfassenden Sozialplan
GPA-Pieber: „Beschäftigte brauchen Sicherheit und echte Perspektiven!“
„Diese Woche wurde bekannt, dass über hundert Beschäftigte der Raiffeisen-Lagerhäuser in Niederösterreich gekündigt werden sollen. Das ist ein herber Schlag für die Betroffenen in einem ohnehin schwierigen Arbeitsmarkt“, so Michael Pieber, Geschäftsführer der Gewerkschaft GPA Niederösterreich. „Wir fordern einen Sozialplan, der die Folgen für die betroffenen Kolleg:innen bestmöglich abfedert“, betont Pieber weiter.
An den betroffenen Standorten in Niederösterreich wurden die Beschäftigten diese Woche im Zug von Betriebsversammlungen über den geplanten Personalabbau informiert. „Seitens der Gewerkschaft GPA konnten mittlerweile auch Verhandlungen über einen Sozialplan mit der Geschäftsführung gestartete werden. Das ist zu begrüßen, aber jetzt braucht es rasch verbindliche Antworten seitens des Raiffeisen-Konzerns“, appelliert der Gewerkschafter.
„Viele der Betroffenen sind langjährige Beschäftigte. Sie brauchen jetzt keine weitere Ungewissheit, sondern Planbarkeit“, ergänzt Pieber. Auch seitens der Landespolitik fordert er Konsequenzen: „Von einer Kündigungswelle zur nächsten zu improvisieren, ist keine Arbeitsmarktpolitik. Niederösterreich braucht endlich eine permanente Arbeitsstiftung, damit Beschäftigte rasch und unbürokratisch Zugang zu Ausbildung und neuen beruflichen Chancen erhalten. Das Land muss endlich vorsorgen, statt weiter hinterherzulaufen“, fordert Pieber abschließend.
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