- 02.10.2026, 09:56:32
- /
- OTS0039
ÖGB-Pfister zur Inflationsprognose: Es braucht dringend weitere Maßnahmen gegen die Teuerung
Preisbremse für Öffi-Tickets sowie Versicherungs- und Bankgebühren gefordert
Angesichts der erneut gestiegenen Inflation auf 3,6 Prozent pocht der ÖGB auf weitere Maßnahmen zur Entlastung der Menschen in Österreich. Die Spritpreisbremse ist aus Sicht des ÖGB ein richtiger und absolut unverzichtbarer Schritt für all jene, die nicht auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen können und für ihren Arbeitsweg auf das Auto angewiesen sind.
„Die Spritpreisbremse ist für viele Menschen eine notwendige Entlastung. Sie darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es weitere wirksame Maßnahmen gegen die Teuerung braucht – insbesondere bei Heizöl, Gas und Pellets“, sagt Angela Pfister, Leiterin des volkswirtschaftlichen Referats im ÖGB. Mit Blick auf die hartnäckige Inflation fordert der ÖGB daher ein Maßnahmenpaket für Heizöl, Gas und Pellets.
Kritik an Öffi-Preiserhöhungen
Besonders im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel sieht der ÖGB massiven Handlungsbedarf und fordert eine Preisbremse. Die aktuellen Preiserhöhungen bei den Öffi-Tickets kritisiert Angela Pfister: „Dass die Preise für den öffentlichen Verkehr in der derzeitigen Situation angehoben werden, ist absolut nicht nachvollziehbar.“ Es brauche daher günstige Tarife, um den Menschen eine Alternative zu bieten, statt sie weiter zu belasten.
Gebühren bei Banken und Versicherungen eindämmen
Administrative Gebühren und vertragliche Indexierungen, zu denen auch Bank- und Versicherungsgebühren zählen, haben die Inflation zuletzt merklich stärker angetrieben. Daher seien aus Sicht des ÖGB auch die Finanz- und Versicherungswirtschaft in die Pflicht zu nehmen.
„Banken und Versicherungen dürfen die Teuerung nicht durch laufende Gebührenerhöhungen weiter anheizen. Erhöhungen müssen rasch gedeckelt werden, damit die Lebenshaltungskosten nicht noch weiter steigen“, fordert Pfister.
Über uns:
Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) vertritt rund 1,2 Millionen Arbeitnehmer:innen in Österreich. Gemeinsam mit seinen sieben Gewerkschaften setzt sich der ÖGB als überparteiliche Interessenvertretung für gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne und Gehälter sowie soziale Gerechtigkeit ein.
www.oegb.at
Rückfragen & Kontakt
Mag. Toumaj Faragheh
ÖGB-Kommunikation
Tel.: +43 664 614 518 0
[email protected]
www.oegb.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NGB






