• 02.10.2026, 07:09:32
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Europäischer Verwaltungspreis: Sonderauszeichnung für Forschungsinfrastruktur-Datenbank des BMFWF

Dritte Auszeichnung für das 2016 gestartete Projekt, nach Österreichischem Verwaltungspreis 2021 und EPSA 2023–24

Wien (OTS) - 

Die öffentliche Forschungsinfrastruktur-Datenbank des Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) hat beim Europäischen Verwaltungspreis (European Public Sector Award, EPSA 2025–26) den „Award of Special Recognition“ erhalten. Das European Institute of Public Administration (EIPA) überreichte die Auszeichnung am 24. September 2026 in Maastricht.

Zur zehnten Ausgabe des Preises würdigte die Jury Projekte, die sich seit ihrer ersten Einreichung nachweislich weiterentwickelt haben und langfristig tragfähig sind. Die Datenbank war beim EPSA 2023–24 mit einem Good Practice Certificate ausgezeichnet worden und wurde seither laufend ausgebaut. Bereits 2021 hatte sie den Österreichischen Verwaltungspreis gewonnen (Jurypreis, 1. Platz in der Kategorie „Führung und Steuerung“).

Die aktuelle Auszeichnung ist damit die dritte für das Projekt.

„Wenn wir Forschungsinfrastruktur teilen, können wir gemeinsam viel mehr erreichen. Unsere Forschungsinfrastruktur-Datenbank macht unsere exzellente Forschungsinfrastruktur nicht nur sichtbar, sondern auch zugänglicher. Sie erleichtert Kooperationen zwischen Universitäten, Fachhochschulen bzw. Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Forschungseinrichtungen und Unternehmen und ermöglicht so neue Ideen für morgen. Ich gratuliere dem Projektleiter Dr. Thorsten D. Barth und dem gesamten Team herzlich zu dieser hohen europäischen Auszeichnung“, so Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner.

Die Datenbank wurde 2016 eingerichtet, um Forschungsinfrastrukturen für gemeinsame Projekte von Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft auffindbar zu machen. Mehr als 140 Einrichtungen und Unternehmen präsentieren dort über 2.900 Forschungsinfrastrukturen, die für Kooperationen offenstehen. Die Datenbank zeigt außerdem, an welchen europäischen Forschungsinfrastrukturen der ESFRI-Roadmap Österreich beteiligt ist. Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere, finden dort einen transparenten Zugang zu relevanten Infrastrukturinformationen und Partizipationsmöglichkeiten, um Innovations-, Entwicklungs- und Kooperationsvorhaben in Österreich zu realisieren.

Für das BMFWF ist die Datenbank zugleich das zentrale Instrument für Mapping und Monitoring der österreichischen Forschungsinfrastrukturen und damit die Datengrundlage für den Forschungsinfrastruktur-Aktionsplan 2030.

Weitere Informationen:
Projektprofil beim EPSA: https://www.eipa.eu/epsa/public-research-infrastructure-database-research-and-innovation-through-open-collaboration/
Forschungsinfrastruktur-Datenbank: https://forschungsinfrastruktur.bmfwf.gv.at
Auszeichnungen und Pressemeldungen: https://forschungsinfrastruktur.bmfwf.gv.at/de/faqs-info/info/auszeichnungen-und-pressemeldungen

Rückfragen & Kontakt

Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung
Florian Atzmüller
Telefon: +43 664 78092423
E-Mail: [email protected]

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