- 01.10.2026, 16:09:02
- /
- OTS0201
Götze: Paketsteuer wird zum Kollateralschaden für Kund:innen und heimische Betriebe
Grüne: Statt Techgiganten in die Pflicht zu nehmen, reicht die Regierung die Rechnung an die Menschen weiter
Seit heute gilt die neue Paketsteuer. Für Kund:innen bedeutet das bei vielen Onlinebestellungen 2,40 Euro mehr. „Die Regierung hat behauptet, die großen Onlinehändler zur Kasse zu bitten. Tatsächlich reichen diese die Kosten an die Kundinnen und Kunden weiter. Und heimische Betriebe, die über große Plattformen verkaufen, haben jedenfalls mehr Belastungen. Das ist kein Beitrag zu fairem Wettbewerb, sondern ein Kollateralschaden für alle“, kritisiert Elisabeth Götze, Wirtschaftssprecherin der Grünen.
Auch für die angekündigten Ziele bringt die Steuer nichts. „Sie macht Onlinebestellungen teurer, verhindert aber weder Retouren noch stärkt sie unsere Ortskerne. Die Regierung kassiert ab und verkauft das als ökologische Maßnahme. Das ist Symbolpolitik auf dem Rücken von Konsument:innen und heimischen Betrieben“, sagt Götze.
„Wer den heimischen Handel stärken will, muss für faire Wettbewerbsbedingungen sorgen. Die Paketsteuer trifft auch österreichische Betriebe, die über große Plattformen verkaufen, und macht den Onlinehandel für ihre Kund:innen teurer. Statt solche Kollateralschäden in Kauf zu nehmen, braucht es eine echte Strategie für den Handel – online wie in unseren Ortskernen“, fordert Götze.
Rückfragen & Kontakt
Grüner Klub im Parlament
Telefon: +43-1 40110-6317
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB






