- 01.10.2026, 10:00:38
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FMA-Statistik: Versicherungen im 2. Quartal mit Prämienplus und gestiegenen Schadensfällen
Austro-Assekuranz zum Q2 mit 3,7% Prämienanstieg und €1,29 Mrd. Ergebnis. Krankenversicherung treibt Wachstum
Die österreichischen Versicherungsunternehmen haben zum 2. Quartal des Jahres 2026 ein Wachstum des Prämienvolumens von 3,7% auf Ꞓ6,17 Milliarden verzeichnet. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) fiel mit Ꞓ1,29 Milliarden um 5,7% etwas niedriger als im Vorjahresquartal aus. Grund dafür waren unter anderem gestiegene Schadensaufwendungen, die wiederum zum Teil durch stabile Kapitalerträge kompensiert wurden. Das zeigt die heute veröffentlichte Statistik der Finanzmarktaufsicht (FMA).
Überdurchschnittlich stark stieg erneut das Prämieneinkommen in der Krankenversicherung mit 8,3%. In der Lebensversicherung setzte sich der Trend hin zu fonds- und indexgebundenen Produkten fort. Gewinnseitig glich die Lebensversicherung einen Rückgang in der Kranken- sowie der Schaden- und Unfallversicherung weitgehend aus. Die finanzielle Stärke der Branche – gemessen am Solvabilitätsgrad – stieg im Jahresvergleich auf 266% (Median), einer der höchsten Werte in Europa.
In den Zahlen zum zweiten Quartal zeigen sich noch nicht die Schäden durch die ungewöhnlich starke sommerliche Dürre in Mitteleuropa, die ab dem 3. Quartal wirksam werden. Die Exponierung der österreichischen Versicherungsunternehmen gegenüber klimabezogenen Risiken wird von der FMA seit 2019 systematisch überwacht. Etwa ein Viertel der von den Versicherungsunternehmen direkt oder über Fondsinvestments gehaltenen Vermögenswerte sind klimarelevant. Das sind insgesamt etwa Ꞓ32,8 Milliarden. Den größten klimarelevanten Anteil bildet mit ca. 14,6% der Immobilien-Sektor gefolgt von energieintensiven Betrieben mit 4,8%.
Den gesamten Quartalsbericht finden Sie online auf der FMA-Website unter https://www.fma.gv.at/versicherungen/offenlegung/quartalsberichte-versicherungen/
FMA-Bericht Versicherungen 2Q 2026
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