• 30.09.2026, 10:29:02
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„Der Rennbahnweg ISsT SUPpER!“ – eine warme Suppe für mehr Miteinander gegen soziale Kälte

Das Wiener Hilfswerk Nachbarschaftszentrum 22 bringt Menschen im
sozialen Wohnbau an einen Tisch und schafft mit einer einfachen,
aber besonderen Begegnung Raum für Austausch und soziale Wärme –
gerade dann, wenn die Tage kürzer und kälter werden.
Wien (OTS) - 

Das Wiener Hilfswerk Nachbarschaftszentrum 22 bringt Menschen im sozialen Wohnbau an einen Tisch und schafft mit einer einfachen, aber besonderen Begegnung Raum für Austausch und soziale Wärme – gerade dann, wenn die Tage kürzer und kälter werden. Die Aktion ist Teil einer Reihe von Aktivitäten der vergangenen Jahre – etwa Fotoausstellungen –, die zeigen, was den Rennbahnweg und seine Nachbarschaft besonders macht.

Wien, 30.09.2026 – Eine warme Suppe, eine festlich gedeckte Tafel und vor allem: Rund 50 Menschen, die miteinander ins Gespräch kamen. Unter dem Motto „Der Rennbahnweg ISsT SUPpER!“ lud das Nachbarschaftszentrum 22 des Wiener Hilfswerks am Dienstag, 29. September, zu einer besonderen Begegnung in den Festhof am Rennbahnweg 27. Die Aktion steht unter dem Zeichen solidarischer Nachbarschaft in einer der größten und bekanntesten Gemeindebauten Wiens – dem Zuhause für rund 8.500 Menschen.

Gemeinsam statt einsam

Einsamkeit in der Nachbarschaft ist auch in Wien ein weit verbreitetes Phänomen. Laut Statistik Austria gaben im 2. Quartal 2025 28 Prozent der 18- bis 74-Jährigen an, sich in den vergangenen vier Wochen zumindest gelegentlich einsam gefühlt zu haben. Rund acht Prozent fühlten sich immer oder meistens einsam. Damit ist Einsamkeit ein Thema, das viele Menschen betrifft – und das nicht nur dann, wenn jemand tatsächlich alleine lebt. Gerade deshalb sind Orte und Gelegenheiten wichtig, an denen Menschen unkompliziert und niederschwellig miteinander in Kontakt kommen können – am besten bei einem gemeinsamen Abendessen an einer langen Tafel.

„Eine warme Suppe ist etwas ganz Einfaches – und genau darin liegt ihre Stärke. Sie bringt Menschen und Nachbar*innen an einen Tisch, schafft Nähe und lädt dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen. Mit der ‚Suppe‘ wollen wir zeigen, dass soziale Wärme oft ganz unmittelbar in der Nachbarschaft beginnt: bei einer offenen Tür, einem freien Platz am Tisch und einer herzlichen Einladung zum Dazukommen. Denn manchmal braucht es gar nicht viel, um Gemeinschaft entstehen zu lassen“, freut sich Sabine Geringer, Geschäftsführerin des Wiener Hilfswerks, über die gelungene Festtafel am Rennbahnweg 27.

Und: „Wenn wir Nachbarschaft stärken wollen, müssen wir Räume schaffen, in denen Begegnung ganz selbstverständlich passieren kann. Eine gemeinsame Suppe klingt nach einer Kleinigkeit – aber aus solchen Momenten können Bekanntschaften und ein Gefühl von Zugehörigkeit entstehen. Gerade in der Großstadt ist ein gutes und friedliches Miteinander eine wichtige Grundlage für sozialen Zusammenhalt. Es braucht Orte und Gelegenheiten, an denen Menschen einander begegnen, unabhängig davon, wie unterschiedlich ihre Lebensrealitäten sind. Unsere Suppenaktion am Rennbahnweg war deshalb mehr als ein gemeinsames Essen: Sie war ein kleiner, wichtiger Impuls für Begegnung, gute Nachbarschaft und soziale Wärme“, ergänzt Sigrid Karpf, Leitung des Nachbarschaftszentrums 22.

Die Suppen wurden von den Nachbar*innen des Rennbahnweg persönlich im Nachbarschaftszentrum 22 des Wiener Hilfswerks gekocht: Österreichische Kürbissuppe, indische Linsensuppe und spanische Gemüsesuppe. Drei Suppen, drei kulinarische Traditionen, ein gemeinsamer Tisch – kulturelle Vielfalt zum Löffeln.

Hilfswerk Nachbarschaftszentren

Seit über 40 Jahren sind die zehn Wiener Hilfswerk Nachbarschaftszentren Orte der Begegnung für Menschen unterschiedlicher Generationen, Kulturen und sozialer Schichten. Mit rund 60 hauptamtlichen und rund 1.350 freiwilligen Mitarbeiter*innen sind die Hilfswerk Nachbarschaftszentren überparteilich und überkonfessionell. Respekt, Akzeptanz, Gleichberechtigung und Teilhabe sind ihre Grundsätze. Die Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks werden gefördert vom Fonds Soziales Wien aus Mitteln der Stadt Wien. Weitere Informationen: www.nachbarschaftszentren.at

Wiener Hilfswerk

Das Wiener Hilfswerk ist eine gemeinnützige, soziale und neutrale Organisation, die im Bereich der mobilen Pflege- und Sozialdienste, in der Kinderbetreuung sowie in der Wohnungslosenhilfe tätig ist. Es betreibt Tageszentren für Senior*innen, Seniorenwohngemeinschaften, Nachbarschaftszentren, Freizeiteinrichtungen für Menschen mit und ohne Behinderungen sowie Sozialmärkte (SOMA). Mit ihrem Sozialökonomischen Betrieb, bestehend aus Haus- und Heimservice und SOMA 7, leistet die Organisation auch einen wichtigen Beitrag zur Arbeitsmarktintegration. Das Wiener Hilfswerk beschäftigt rund 2.000 haupt- und ehrenamtliche sowie freiwillige Mitarbeiter*innen. Weitere Informationen: www.wiener.hilfswerk.at.

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Rückfragen & Kontakt

Wiener Hilfswerk
David Weichselbaum – Wiener Hilfswerk
T: +43 1 512 36 61-1455, M: +43 664 618 93 13
E: [email protected] / www.wiener.hilfswerk.at

Eva Pilipp – Wiener Hilfswerk
T: +43 1 512 36 61-1454, M: +43 664 840 42 25
E: [email protected] / www.wiener.hilfswerk.at

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