- 30.09.2026, 09:52:03
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FPÖ – Mölzer/Hafenecker: „Steuergeld-Millionen für rote Heldenepen – SPÖ inszeniert sich auf Kosten der Bürger“
„Erst Babler-Doku, jetzt Kreisky-Biopic: Systemparteien nutzen Förderdschungel für parteipolitische Selbstverklärung – FPÖ kündigt umfassende parlamentarische Anfragen an“
„Innerhalb weniger Monate werden zwei Kinofilme über sozialdemokratische Galionsfiguren mit insgesamt mehr als fünf Millionen Euro an Steuergeld überschüttet. Das ist kein Zufall mehr, das ist ein System, bei dem sich die SPÖ ihre Nostalgie vom hart arbeitenden Bürger bezahlen lässt“, kritisierten heute FPÖ-Kultursprecher NAbg. Wendelin Mölzer sowie FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA anlässlich des Kinostarts von „Bruno – Der junge Kreisky“. Allein in das Kreisky-Biopic fließen rund 4,7 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln. Schon die Babler-Doku „Wahlkampf“ hatte zuvor über eine halbe Million Euro an Förderungen erhalten. „Während das Publikumsinteresse enden wollend war, kannte die Fördergier offenbar keine Grenzen“, so Hafenecker.
Besonders dreist sei dabei die Rolle des ORF, so der FPÖ-Generalsekretär: „Der Rotfunk jammert über das größte Sparpaket seiner Geschichte und kürzt das Programm für die Zwangsgebührenzahler. Aber für ein sozialdemokratisches Heldenepos ist sofort eine Dreiviertelmillion aus der Zwangssteuer da. Damit nicht genug, macht der ORF auch gleich die Werbeabteilung und verklärt die Ära Kreisky zum ‚goldenen Zeitalter‘. Das ist keine Kulturberichterstattung, sondern rote Imagepflege mit dem Geld der Bürger. Der ORF finanziert den Film, bewirbt den Film und verklärt die SPÖ. Offenbar passen Unternehmer, Bauern, Feuerwehrleute oder Familien, die dieses Land tragen, nicht ins Weltbild jener, die am Küniglberg über das Geld der Bürger entscheiden.“
Um eines klarzustellen: Bruno Kreisky ist eine historische Persönlichkeit, vor der wir Respekt haben. Um Kreisky geht es hier nicht. Es geht um eine SPÖ, die mangels Gegenwart in die Vergangenheit flüchtet und sich diese Flucht vom Steuerzahler finanzieren lässt“, betonte Hafenecker. „Die SPÖ von heute hat mit Kreisky so viel zu tun wie Babler mit einem Wahlsieg. Wer in den Umfragen bei 15 Prozent liegt und keine Antworten auf Teuerung, Migration und Arbeitsplatzverlust hat, der braucht offenbar Millionenfilme, um sich an bessere Zeiten zu erinnern.“
FPÖ-Kultursprecher NAbg. Wendelin Mölzer schloss sich der Kritik an und erklärte, das gesamte Fördersystem müsse durchleuchtet werden: „Die SPÖ verwechselt die staatliche Filmförderung offensichtlich mit ihrer eigenen Parteikassa. Hier werden sündteure rote Imagefilme mit den hart erarbeiteten Steuergeldern der Österreicher und den ORF-Zwangsgebühren finanziert, um sozialdemokratische Ikonenverehrung zu betreiben.“ Besonders brisant sei, dass nun auch der SPÖ-nahe Medienmanager Gerhard Zeiler als Sponsor auftrete, während die Partei das subventionierte Werk für ihre politische Inszenierung nutze.
Mölzer kündigte eine umfassende parlamentarische Anfrage an den zuständigen SPÖ-Kulturminister Babler an. „Wenn SPÖ-Parteifreunde, staatliche Fördertöpfe und der rot dominierte Küniglberg eine derartige Förderpolitik erlauben, dann bestätigt das eine geschlossene linke Freunderlwirtschaft. Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier ein linkes Netzwerk völlig ungeniert Steuergeld in die eigene parteipolitische Imagepflege umleitet“, so der FPÖ-Kultursprecher. Man werde lückenlos klären, ob bei den Vergabegremien des ÖFI mögliche Befangenheiten geprüft worden seien und ob die Ausrichtung parteinaher Vorpremieren den Förderrichtlinien widerspreche.
Abschließend stellte Mölzer klar: „Wir verlangen die sofortige Offenlegung aller Geldflüsse und Sponsoringvereinbarungen. Sollte sich herausstellen, dass hier gegen Förderbestimmungen verstoßen oder private Finanzierungsquellen verschwiegen wurden, dann müssen diese Millionen auf den Cent genau an den Steuerzahler zurückgezahlt werden. Dieser rote Selbstbedienungsladen in der Kulturbranche muss endlich geschlossen werden!“
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