• 30.09.2026, 09:00:40
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FHWien der WKW verlieh Journalismus Nachwuchspreis 2026

Die prämierten Arbeiten beleuchten Themen wie Online-Hass, die Tuning-Szene und Verschwörungsmythen. Renommierte österreichische Medienunternehmen unterstützen die Auszeichnung.

Wien (OTS) - 

Die FHWien der WKW hat am 28. September 2026 zum achten Mal den Journalismus Nachwuchspreis verliehen. Elf Nachwuchstalente wurden für Beiträge in den Kategorien Radio & Audio, TV & Video, Text und Multimedia sowie für die beste Abschlussarbeit ausgezeichnet. Der Preis würdigt Arbeiten, die im Rahmen einer journalistischen Ausbildung in Österreich entstanden sind, und präsentiert die Leistungen angehender Journalistinnen und Journalisten einem breiteren Publikum. Er wird mit Unterstützung von ORF, DER STANDARD, KURIER und der Österreichischen Medienakademie vergeben.

Preisträgerinnen und Preisträger des Journalismus Nachwuchspreises 2026

  • Kategorie Radio & Audio:
    Magdalena Hronek, Simon Fuchs, Anika Skubacz, Leon Spachmann und Julia Stürmer überzeugten mit „Beyond the Feed – A Journey Through Online Hate and Everyday Racism in Austria“. Das Feature zeigt, wie sich Online-Hass und Rassismus im Alltag Betroffener auswirken. Dafür begleitete das Team drei Menschen in Wien und ergänzte deren Erfahrungsberichte mit Einschätzungen von Fachleuten.
  • Kategorie TV & Video:
    Leon Spachmann und Xaver Schörghuber wurden für „Burnouts und geplatzte Reifen: So erlebt eine junge Frau die Wiener Tuning-Szene“ ausgezeichnet. Die Reportage begleitet eine 20-Jährige zu Treffen der Tuning-Community und zeigt die Szene aus ihrer Perspektive.
  • Kategorie Text:
    Mario Pichler gewann mit „Speed und Spachtel: Der Drogenkonsum auf Österreichs Baustellen nimmt zu“. Die Reportage beleuchtet anhand eines anonymisierten Protagonisten mögliche Ursachen sowie soziale und sicherheitsrelevante Folgen des Drogenkonsums auf Baustellen.
  • Kategorie Multimedia:
    Daria Reitsammer, Sarah Lechner, Elina Wazik und Nina Schlögl erhielten den Preis für „‚Ich weiß, dass er sie umgebracht hat‘ – Der Vermisstenfall Maria O.“. Die Multimedia-Reportage rekonstruiert das Verschwinden einer jungen Niederösterreicherin in den 1980er-Jahren. Sie zeichnet nach, warum der Fall über Jahrzehnte ungeklärt blieb und welche Fragen bis heute offen sind.
  • Kategorie Beste Abschlussarbeit:
    Der Sonderpreis für die beste Abschlussarbeit ging an Mario Pichler. Im Rahmen seiner Masterarbeit „Verschwörungsmythen in alternativen Medien. Die Berichterstattung von AUF1 zur österreichischen Nationalratswahl 2024“ entwickelte er ein 26-seitiges Print-Dossier mit dem Titel „Glaubst?“. Gestaltung und Bildsprache greifen dabei bewusst Elemente einschlägiger Publikationen aus dem Umfeld von Verschwörungsmythen auf.

ORF, DER STANDARD, KURIER und Österreichische Medienakademie als Partner

Der Journalismus Nachwuchspreis wurde mit freundlicher Unterstützung durch Partner aus der Medienbranche verliehen:

  • Der ORF unterstützte die Kategorien Radio & Audio sowie TV & Video. Die Preise übergab Konrad Mitschka vom Public-Value-Kompetenzzentrum des ORF.
  • DER STANDARD sponserte die Kategorie Text; die Ehrung übernahm die stellvertretende Chefredakteurin Nana Siebert.
  • Der KURIER unterstützte die Kategorie Multimedia. Den Preis überreichte in Vertretung Sieglinde Martin, Leiterin des Department of Communication der FHWien der WKW.

Die Preise in den vier Hauptkategorien sind mit jeweils 500 Euro dotiert. Die Österreichische Medienakademie (ÖMA) – sie war bei der Preisverleihung durch Geschäftsführer Nikolaus Koller vertreten – stellte in der Kategorie Beste Abschlussarbeit einen Seminarplatz zur Verfügung, zusätzlich zum von der FHWien der WKW vergebenen Preisgeld von 500 Euro.

Sichtbarkeit für Talente im Journalismus

„Die Unterstützung durch etablierte Medienhäuser unterstreicht den Stellenwert des Journalismus Nachwuchspreises in der Branche“, sagt Daniela Süssenbacher, Leiterin des Studienbereichs Journalism & Media Management der FHWien der WKW und Vorsitzende der Jury. „Damit erhalten journalistische Arbeiten, die während der Ausbildung entstehen, zusätzliche Sichtbarkeit. Die ausgezeichneten Beiträge zeigen zugleich, mit welchem hohen Anspruch sich die nächste Generation von Journalistinnen und Journalisten gesellschaftlich relevanten Themen widmet.“

Jury aus Fachleuten von Medien und der FHWien der WKW

Die Arbeiten wurden von einer unabhängigen Fachjury bewertet, die sich aus renommierten Journalistinnen und Journalisten sowie aus Expertinnen und Experten der FHWien der WKW zusammensetzte. Ausschlaggebend für die Bewertung waren unter anderem journalistisches Handwerk, eine kreative Umsetzung der Beiträge und ihre gesellschaftliche Relevanz.

Über den Studienbereich Journalism & Media Management

Der Studienbereich Journalism & Media Management der FHWien der WKW bietet seit über 20 Jahren praxisorientierte Studienangebote für den Einstieg in den Qualitätsjournalismus. Zwei Bachelor-Studiengänge und ein Master-Studiengang vermitteln journalistisches Know-how in Content-Produktion und Medienmanagement. Der Fokus liegt auf einer engen Verzahnung von Theorie und Praxis. Mehr als zwei Drittel der Lehrenden kommen aus der Medienbranche, was eine besonders praxisnahe Ausbildung der Studierenden ermöglicht.

Mehr über den Studienbereich

Bildmaterial:

Die FHWien der WKW hat elf Talente mit dem Journalismus Nachwuchspreis 2026 ausgezeichnet. Das Foto zeigt die Preisträgerinnen und Preisträger mit Mitgliedern der Jury sowie Vertreterinnen und Vertretern der Kooperationspartner.
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Bildrechte: Markus Hechenberger

Der ORF unterstützte den Journalismus Nachwuchspreis in den Kategorien Radio & Audio sowie TV & Video. Die Preise übergab Konrad Mitschka vom Public-Value-Kompetenzzentrum des ORF.
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Bildrechte: Markus Hechenberger

Die Preisträgerinnen in der vom KURIER unterstützten Kategorie Multimedia mit Sieglinde Martin (l.) und Daniela Süssenbacher (r.) von der FHWien der WKW.
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Bildrechte: Markus Hechenberger

FHWien der Wirtschaftskammer Wien (WKW)

Die FHWien der WKW ist Österreichs führende Fachhochschule für Management und Kommunikation. Ihre Bachelor- und Master-Studiengänge bieten über 2.900 Studierenden eine praxisnahe akademische Ausbildung. Zwei Drittel der Lehrenden kommen direkt aus der Wirtschaft. Die enge Zusammenarbeit mit heimischen Unternehmen in Lehre und Forschung bereitet die Studierenden optimal auf ihre Karriere vor. Seit der Gründung 1994 hat die FHWien der WKW schon über 16.800 Absolventinnen und Absolventen hervorgebracht.

Rückfragen & Kontakt

Bernhard Witzeling
Head of Corporate Communication, Marketing and Alumni & Career
Services, Press Officer
Tel.: +43 (1) 476 77-5733
[email protected]
www.fh-wien.ac.at

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