• 30.09.2026, 09:00:38
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Heimische Rapsöle im AK-Test: Alle Produkte überzeugen

Linz (OTS) - 

Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat zehn raffinierte Rapsöle untersuchen lassen. Im Test waren Eigenmarken österreichischer Handelsketten und Markenöle, für die Raps aus Österreich verwendet wird. Das Ergebnis ist erfreulich: Bei keinem der zehn Produkte wurden die geltenden Höchstgehalte für Pestizidrückstände, Weichmacher oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) überschritten.

Rapsöl enthält einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, darunter die Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure. Für die Untersuchung wurden die Öle auf Pestizidrückstände, Weichmacher und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) geprüft. Alle getesteten Produkte hielten die dafür geltenden Höchstgehalte ein. Die Preise der getesteten Öle lagen zwischen 1,89 und 7,99 Euro pro Liter. Die günstigsten Produkte waren Eigenmarken österreichischer Handelsketten.

Warum werden Speiseöle auf Schadstoffe geprüft?
Schadstoffe können auf unterschiedlichen Wegen in Lebensmittel gelangen – etwa durch Rückstände aus dem Anbau oder während der Verarbeitung. Da Rapsöl ein fettreiches Lebensmittel ist, wird es im Rahmen von Produkttests auch auf Stoffe untersucht, die sich in Fett lösen können. Im AK-Test lagen alle zehn Öle innerhalb der geltenden Höchstgehalte.

Mit Rapsöl braten
Raffiniertes Rapsöl eignet sich gut zum Braten. Es verträgt höhere Temperaturen und hat einen neutralen Geschmack, der den Eigengeschmack der Speisen nicht überdeckt. Kaltgepresstes Rapsöl ist hitzeempfindlicher und passt besonders gut in die kalte Küche, zum Beispiel für Salate.

Was gilt für Gentechnik im Rapsöl?
Derzeit ist der Anbau gentechnisch veränderter Rapssorten in Österreich nicht erlaubt. Ab dem 17. Juli 2028 gilt eine neue EU-Verordnung für bestimmte Pflanzen, die mit neuen genomischen Techniken (NGT) entwickelt wurden. Damit sind moderne Verfahren gemeint, mit denen das Erbgut gezielt verändert wird. Nach EU-Kriterien könnten solche Veränderungen jedoch auch natürlich oder durch herkömmliche Züchtung entstehen.

Pflanzen der Kategorie NGT-1, die Behörden als gleichwertig mit konventionell gezüchteten Pflanzen einstufen, sind dann von den bisherigen EU-Gentechnikregeln ausgenommen. Damit könnten grundsätzlich auch entsprechende Rapssorten in Österreich angebaut werden. NGT-1-Pflanzen und daraus hergestellte Produkte müssen nicht als gentechnisch verändert gekennzeichnet werden. Für Konsument:innen wird ihre Verwendung am Produkt daher grundsätzlich nicht mehr erkennbar sein.

Rückfragen & Kontakt

Arbeiterkammer Oberösterreich
Isabell Falkner
Telefon: +43 (0)664/8237996
E-Mail: [email protected]
Website: https://ooe.arbeiterkammer.at/impressum

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