- 28.09.2026, 11:05:32
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PRO-GE Binder zu Ardo: „Wer Produktion ins Ausland verlagert, gefährdet die heimische Lebensmittelversorgung.“
Schließung des niederösterreichischen Werks gefährdet Versorgungssicherheit und Gemüseanbau im Marchfeld
Die Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) warnt vor den Folgen der angekündigten Schließung des Ardo-Werkes in Groß-Enzersdorf (Niederösterreich). Neben dem Verlust von rund 240 Arbeitsplätzen sieht die Gewerkschaft die heimische Lebensmittelversorgung gefährdet. „Mit Ardo verliert Österreich den größten heimischen Produzenten von Tiefkühlgemüse. Wenn die Verarbeitung ins Ausland verlagert wird, verlieren wir ein wichtiges Stück Versorgungssicherheit“, betont PRO-GE-Bundesvorsitzender Reinhold Binder.
Besonders betroffen seien auch die Gemüsebauern im Marchfeld, die einen bedeutenden Abnehmer verlieren. „Gerade in den vergangenen Krisenzeiten hat sich gezeigt, wie wichtig regionale Produktion und Verarbeitung für eine sichere Versorgung sind. Die Politik muss daher alles daransetzen, Produktion, Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung im Land zu halten“, so Binder.
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