- 28.09.2026, 09:00:05
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AVISO 2.10, 10 Uhr, Presse-/Fototermin: Caritas, Valerie Huber und Freiwillige bilden „Rote Linie für Menschlichkeit“
200 Meter lange Menschenkette setzt Zeichen für Menschenrechte und gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Wer Rechte einzelner beschneidet, gefährdet die Sicherheit von allen!“
75 Jahre nach der Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention geraten die Rechte von Menschen auf der Flucht zunehmend unter Druck. Während die Zahl der Asylanträge in Europa 2026 zurückging, verloren gleichzeitig mehr Menschen auf den Fluchtrouten über das Mittelmeer ihr Leben als im Vorjahr. Zugleich drohen neue Regelungen des Europäischen Asyl- und Migrationspakts den Zugang zu Schutz weiter zu erschweren. Und auch der politische Ton gegenüber Menschen auf der Flucht hat sich massiv verschärft.
Um auf diese Entwicklung aufmerksam zu machen, setzt die Caritas der Erzdiözese Wien zum 15. Langen Tag der Flucht ein sichtbares Zeichen: Mit einer 200 Meter langen roten Stoffbahn bilden Schauspielerin Valerie Huber und zahlreiche Freiwillige eine „Roten Linie für Menschlichkeit“ entlang der Kärntner Straße.
Mit der „Roten Linie für Menschlichkeit“ möchte die Caritas einen Appell an Politik und Gesellschaft richten: „Menschenrechte sind keine politische Verhandlungsmasse, sondern das Fundament einer demokratischen und solidarischen Gesellschaft. Wer die Rechte einzelner angreift, setzt letztlich die Rechte aller aufs Spiel“, betont Initiator David Preukschat-Himler im Vorfeld der Aktion.
Interviewmöglichkeiten mit
- David Preukschat-Himler, Fachbereichsleiter Asyl & Integration, Caritas Wien
- Valerie Huber, Schauspielerin
- Geflüchteten Menschen
- Freiwilligen
Wann: Freitag, 2. Oktober 2026, 10:00 Uhr
Wo: Stock-im-Eisen-Platz / Kärntner Straße, 1010 Wien
Rückfragen & Kontakt
Caritas der Erzdiözese Wien
Nina Starzer, MSc
Telefon: 0676/5582470
E-Mail: [email protected]
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