• 24.09.2026, 13:08:33
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ÖHGB: Junge Menschen wollen Wohneigentum – Politik muss handeln, statt kleinreden!

Eine aktuelle Studie der Bank Austria belegt ungebrochenen Wunsch nach Eigentum über alle Generationen hinweg. ÖHGB fordert bessere Rahmenbedingungen für den Eigentumserwerb.

Wien (OTS) - 

Wohneigentum ist ein großes Lebensziel in Österreich: 76 Prozent der Befragten bezeichnen es als ihre ideale Wohnform, für 75 Prozent hat die eigene Immobilie hohe persönliche Priorität. Besonders bemerkenswert ist, dass auch die junge Generation den Eigentumserwerb plant: 68 Prozent der 16- bis 29-Jährigen rechnen damit, im Laufe ihres Lebens Eigentum zu erwerben.

„Diese Zahlen müssen der Politik zu denken geben. Zu oft wird jungen Menschen fälschlicherweise unterstellt, Eigentum sei kein Thema für sie“, so ÖHGB-Präsident RA Dr. Martin Prunbauer. Er sieht die Politik in der Pflicht, die Realität anzuerkennen: „Der Wunsch ist ungebrochen. Die Menschen wollen Eigentum, weil es ihnen Sicherheit, Unabhängigkeit und Vorsorge bietet. Hier muss die Politik ansetzen, statt den Trend kleinzureden.“

Eigentum bedeutet Sicherheit und Vorsorge

Die Gründe für den Wunsch nach den eigenen vier Wänden liegen auf dem Tisch: 50 Prozent nennen Unabhängigkeit und Gestaltungsfreiheit, 46 Prozent den Schutz vor steigenden Mietkosten und 37 Prozent die Absicherung im Alter.

„Wenn drei Viertel der Bevölkerung Eigentum will, darf die Politik nicht länger darüber philosophieren, ob dieser Wunsch noch zeitgemäß ist“ betont Prunbauer. „Sie muss sich vielmehr fragen, wie sie die Menschen dabei unterstützen kann, diesen Wunsch auch zu verwirklichen und nicht den Eigentumserwerb und die Erhaltung zu erschweren.“

Einkommen holen gegenüber Immobilienpreisen auf

Ein zentraler Aspekt wird in der aktuellen Debatte übersehen: Die Leistbarkeit von Wohnimmobilien hat sich zuletzt spürbar verbessert. Während die Immobilienpreise knapp unter dem Höchststand von 2022 stagnieren, sind im gleichen Zeitraum die durchschnittlichen Nettoeinkommen unselbständig Erwerbstätiger um 22 Prozent gestiegen. „Die Einkommen haben massiv aufgeholt,“ analysiert Prunbauer. „Umso sinnvoller ist es, den Eigentumserwerb nicht durch neue Belastungen und zusätzliche Hürden abzuwürgen, sondern die Chancen zu verbessern.“

Eigentum sichert breiten Wohlstand

Für den ÖHGB ist eine hohe Eigentumsquote ein zentraler Pfeiler für Wohlstand und eine krisenfeste Altersversorgung. Österreich rangiert im EU-Vergleich mit einer Eigentumsquote von rund 48 Prozent vor Deutschland an vorletzter Stelle – für den ÖHGB ein unhaltbarer Zustand.

„Die Politik darf Menschen nicht vermitteln, dass Eigentum für sie ohnehin unerreichbar sei“, so Prunbauer. „Wir brauchen weniger Hürden und mehr Starthilfe beim Eigentumserwerb. „Die Politik steht in der Pflicht, Leistungsbereitschaft zu belohnen: Wer arbeitet und spart, muss sich Eigentum aufbauen können.“

Mehr über den ÖHGB

Der Österreichische Haus- und Grundbesitzerbund (ÖHGB, www.oehgb.at) ist die größte freiwillige Interessenvertretung österreichischer Haus-, Grund- und Wohnungseigentümer. Die Hauptaufgabe des ÖHGB besteht im Schutz und in der Förderung des Privateigentums sowie der Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen der privaten ImmobilienbesitzerInnen. Die ca. 30.000 Mitglieder teilen sich auf die neun Landesverbände auf, die ihren Mitgliedern mit fundierten Rechts-, Steuer-, Versicherungs-, Bau- bzw. Finanzierungsberatungen und weiteren, umfangreichen Informations- und Serviceleistungen, zur Seite stehen. Darüber hinaus betreiben der ÖHGB und dessen Landesverbände im Interesse der Mitglieder aktive Standespolitik in der Interessenvertretung auf allen Ebenen.

Rückfragen & Kontakt

Österreichischer Haus- und Grundbesitzerbund
Dr. Marie-Theres Ehrendorff
Telefon: +43 664 1609373
E-Mail: [email protected]

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