• 24.09.2026, 11:12:03
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Österreich schafft gemeinsame Datengrundlage für Energieplanung

Neue Plattform Räumliche Energieplanung (PREP) bündelt Energiedaten und entwickelt gemeinsame Planungsgrundlagen für Bund, Länder und Gemeinden

Wien (OTS) - 

Bund und zahlreiche Bundesländer schaffen mit der „Plattform Räumliche Energieplanung“ (PREP) erstmals eine gemeinsame Grundlage für die Energieplanung. Das Projekt startet mit breiter Beteiligung der Bundesländer und ist als langfristige Kooperation angelegt. Ziel ist es, schrittweise österreichweit vergleichbare Energiedaten und Methoden bereitzustellen. Auf energieplanung.gv.at sollen künftig relevante Energiedaten, praxisnahe Planungswerkzeuge und Energieatlanten gebündelt werden. Für die Umsetzung stellt die Koordinierungsstelle für räumliche Energieplanung im Klima- und Energiefonds über drei Jahre insgesamt 6 Millionen Euro, dotiert aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET), zur Verfügung.

Verlässliche und vergleichbare Daten sind eine wichtige Voraussetzung für die Energiewende. PREP schafft dafür technische und methodische Grundlagen und unterstützt eine gezieltere regionale Energieplanung.

Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner: „Unsere Energiezukunft können wir nur gemeinsam gestalten. PREP zeigt, wie Bund und Länder ihre Kräfte bündeln, Wissen teilen und gemeinsam an Lösungen arbeiten. Damit schaffen wir eine wichtige Grundlage für die Wärmewende.“

Bernd Vogl, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds: „Die Energiewende braucht verlässliche und vergleichbare Informationen. PREP schafft eine solide Grundlage und ermöglicht eine gezieltere Planung auf regionaler Ebene. Davon profitieren Bund, Länder und Gemeinden bei der Transformation unseres Energiesystems.“

Über die Plattform energieplanung.gv.at

Die Plattform stellt ein österreichweites Energieinformationssystem mit Planungsinstrumenten und räumlich aufbereiteten Daten bereit. Dazu zählen etwa Informationen zum Wärme- und Kältebedarf, zu erneuerbaren Energien und zu netzgebundenen Energiesystemen.

Die GIS-basierten Anwendungen sollen Gemeinden, Ländern und dem Bund künftig eine gemeinsame Informationsgrundlage bieten. Sie unterstützen unter anderem die kommunale Wärmeplanung einschließlich der Berücksichtigung von Kühlung sowie die Vorbereitung und Planung von Energieprojekten.

Das erste Plattformtreffen findet noch heuer in Wien statt. Im Mittelpunkt stehen der fachliche Austausch, die Abstimmung gemeinsamer Herausforderungen sowie die Nutzung von Synergien bei der Bereitstellung und Verwendung von Gebäude- und Energiedaten.

Weiterführende Links:

www.energieplanung.gv.at

Rückfragen & Kontakt

Klima- und Energiefonds
Mag. Katja Hoyer
Telefon: +43/1/585 03 90-23
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.klimafonds.gv.at

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