- 24.09.2026, 10:21:02
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FPÖ – Hammerl: „Preisexplosion bei Pellets wird zur nächsten Heizkostenfalle!“
„Hattmannsdorfer und Totschnig müssen vor den Landtagswahlen offenlegen, ob sie einen verpflichtenden Heizungstausch planen“
„Pellets kosten binnen eines Jahres um 32 Prozent mehr. Gegenüber dem Jahresdurchschnitt 2021 liegt der aktuelle Septemberpreis sogar um rund 81 Prozent höher. Für ein Einfamilienhaus mit sechs Tonnen Jahresverbrauch bedeutet das über 1.100 Euro zusätzliche Brennstoffkosten gegenüber 2021. Diese Preisexplosion trifft Familien, die dem Druck der Regierung gefolgt sind und auf eine ‚klimafreundliche‘ Heizform umgestiegen sind. ‚Kostenfreundlich‘ sind diese Heizformen offenkundig nicht“, kritisierte heute FPÖ-Energiesprecher NAbg. Mag. Paul Hammerl.
ÖVP-Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer habe mit den kürzlich beschlossenen Energiegesetzen ElWG und EABG die Klimaneutralität 2040 bewusst gesetzlich vorangetrieben und sich dafür ausgiebig gefeiert. „Hattmannsdorfer ist scheinbar sein eigener größter Fan. Doch wer den Ausstieg aus Gas vorantreibt, muss auch erklären, wie die Alternativen leistbar bleiben sollen. Die Pelletspreise zeigen, dass eine neue Heizung nicht vor der nächsten teuren Rechnung schützt“, erklärte Hammerl.
„Wer die aktuell noch über 800.000 Haushalte in Österreich zum Ausstieg aus der Gasheizung zwingt, riskiert zusätzlichen Preisdruck. Wechseln viele zu Pellets, ohne dass das Angebot mitwächst, drohen weitere Kostenexplosionen, auch für bestehende Pelletskunden. Die Umsteiger müssten zuerst die neue Heizung bezahlen und anschließend die höhere Brennstoffkosten tragen“, warnte Hammerl.
„Die beiden ÖVP-Minister Hattmannsdorfer und Totschnig müssen endlich offenlegen, ob sie mit den nun auszuarbeitenden Maßnahmen gemäß dem Klimagesetz die Menschen für das Ziel der Klimaneutralität 2040 zum Austausch ihrer funktionierenden Heizung verpflichten wollen. Die Bürger haben eine ehrliche Antwort verdient und das noch vor den kommenden Landtagswahlen. Die Menschen haben ein Recht zu wissen, welche Partei ihnen welche Kosten zumuten will, bevor sie ihre Stimme abgeben. Wir brauchen leistbare Wärme statt immer neuer Belastungen. Der nationale Alleingang zur Klimaneutralität 2040 muss beendet und die CO2-Steuer abgeschafft werden. Die schwarz-rot-pinke Regierung muss die Menschen entlasten, statt sie von einer Kostenfalle in die nächste zu treiben“, forderte Hammerl.
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