- 24.09.2026, 09:06:32
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FPÖ – Leinfellner: „Rechnungshof als Kronzeuge für das Versagen der Regierung in der Sportförderung!“
„Der Euro für den Sport muss auch tatsächlich beim Sport ankommen und nicht in undurchsichtigen Sportstrukturen versickern!“
Als „klaren Arbeitsauftrag an diese Bundesregierung“ und den zuständigen Sportminister bezeichnete FPÖ-Sportsprecher NAbg. Markus Leinfellner den aktuellen Rechnungshofbericht zur Bundessportförderung. Der Bericht zeige transparent und ehrlich jene Probleme auf, die von freiheitlicher Seite seit Jahren angeprangert werden. „Man könnte fast sagen, dass der Rechnungshof durch diesen Bericht als eine Art Kronzeuge auftritt – nämlich als Kronzeuge für die massiven Probleme, die wir im Bereich der Sportförderung schon lange ansprechen“, so Leinfellner.
Die Bilanz der Regierung sei laut Leinfellner verheerend: „Das Sportministerium hat von neun überprüften Empfehlungen gerade einmal zwei umgesetzt, sechs teilweise und eine gar nicht. Die Bundessport GmbH hat von drei Empfehlungen nur zwei teilweise umgesetzt. Dafür darf sich niemand ein Schulterklopfen erwarten!“ Es sei ein Armutszeugnis, dass sich das System der Bundessportförderung in wesentlichen Bereichen nicht weiterentwickelt habe. Zwar nehme die Regierung Geld für den Sport in die Hand, die entscheidende Frage sei aber, was davon tatsächlich bei den Vereinen, Trainern, Nachwuchssportlern und im Ehrenamt ankomme.
„Dieser Bericht zeigt sehr deutlich, dass die Sportförderungen auf den obersten Organisationsebenen ankommen, aber nicht dort, wo sie tatsächlich ankommen sollen“, kritisierte Leinfellner. Es sei inakzeptabel, dass rund 40 Prozent der gesamten Sportförderung an Dach- und Fachverbände fließen, während die Basis leer ausgehe. „Wir dürfen den Sport und die Sportförderung nicht mit Sportverwaltung verwechseln. Der Euro für den Sport muss auch tatsächlich beim Sport ankommen und nicht Sportstrukturen und dergleichen fördern“, forderte der FPÖ-Sportsprecher. Das Geld werde bei jenen Vereinen gebraucht, in denen der Sport, die Gesundheitsförderung und der Nachwuchsleistungssport beginnen – bei den Turn-, Tennis-, Leichtathletik- oder Schwimmvereinen.
Der Rechnungshof habe der Bundesregierung mit seinem Bericht den Spiegel vorgehalten und das Versagen der aktuellen Sportpolitik schonungslos offengelegt. Um die Mittel treffsicher zu verteilen, brauche es endlich Leistungsvereinbarungen, eine langjährige freiheitliche Forderung. „Der Rechnungshof hat uns gezeigt, was in dieser Bundesregierung schlicht und ergreifend in der Sportpolitik nicht richtig läuft. Es braucht kein ‚Weiter wie bisher‘, es braucht eine Sportförderung, die dort ankommt, wo sie auch tatsächlich gebraucht wird!“, erklärte Leinfellner abschließend.
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