- 23.09.2026, 15:13:32
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Ottenschläger: Stärkung der zweiten Säule schafft Möglichkeiten für lebenslange Zusatzpensionen
ÖVP-Finanzsprecher: Alle Beschäftigten sollen von betrieblicher Altersvorsorge profitieren können – Pensionssystem wird breiter und zukunftsfit aufgestellt
„Ein stabiles Pensionssystem steht auf mehreren Säulen. Mit der Reform der betrieblichen Altersvorsorge stärken wir jetzt gezielt die zweite Säule und machen sie für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zugänglich“, betont ÖVP-Finanzsprecher Andreas Ottenschläger. Derzeit verfügt nur rund ein Viertel der Beschäftigten über eine Pensionskassenzusage. Künftig sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre erworbenen Abfertigungsansprüche auch dann in eine Pensionskasse übertragen können, wenn ihr Arbeitgeber selbst keinen Pensionskassenvertrag abgeschlossen hat. „Damit öffnen wir den Zugang zu einer lebenslangen Zusatzpension und schaffen ein Angebot, von dem künftig deutlich mehr Beschäftigte profitieren werden. Der Zugang zu zusätzlicher Altersvorsorge darf nicht davon abhängen, ob der eigene Arbeitgeber bisher ein entsprechendes Modell angeboten hat“, so Ottenschläger.
Der ÖVP-Mandatar weiter: „Wichtig ist dabei auch die Wahlfreiheit für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sie sollen selbst entscheiden können, wie sie ihre Vorsorge veranlagen wollen“. Gerade für jüngere Menschen soll die langfristige Veranlagung eine attraktive Möglichkeit sein, zusätzlich zur staatlichen Pension vorzusorgen. „Wir wollen die betriebliche Altersvorsorge modernisieren, verbreitern und damit zukunftsfit machen – ebenso, wie unser Pensionssystem insgesamt. So schaffen wir neue Möglichkeiten für eine zusätzliche Pension und stärken gleichzeitig den österreichischen Kapitalmarkt." Die Reform tritt mit 1. Jänner 2028 in Kraft, damit sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Unternehmen sowie Vorsorgeeinrichtungen ausreichend vorbereiten können. „Jetzt geht es darum, umfassend zu informieren und möglichst vielen Beschäftigten den Zugang zu dieser zusätzlichen Vorsorgemöglichkeit zu eröffnen“, so Ottenschläger abschließend. (Schluss)
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