- 23.09.2026, 12:03:32
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FPÖ – Hammerl zu Italiens Stahlindustrie: „Alarmierende Zahlen auch in Österreich – Hattmannsdorfer muss handeln statt beobachten!“
„ÖVP-Wirtschaftsminister muss mit Italien Allianz gegen CO2-Handel schmieden“
„Italiens Stahlindustrie warnt vor Produktionsstopps wegen untragbarer Energiekosten und fordert die Aussetzung des CO2-Handels für Gaskraftwerke. Auch in Österreich sind die Zahlen alarmierend. 37.000 Industriearbeitsplätze sind seit 2023 bereits verloren gegangen, jeder vierte Industriebetrieb erwägt die Verlagerung von Unternehmensteilen ins Ausland. Und ÖVP-Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer erklärt weiter, dass er die Lage beobachtet. Die Zeit des Beobachtens muss vorbei sein, der Minister muss sofort handeln“, forderte heute FPÖ-Energie- und Industriesprecher NAbg. Paul Hammer.
Die von der Industriellenvereinigung genannten Arbeitsplatzverluste seien alarmierend. Eine WIFO-Studie verdeutliche das Risiko weiterer Abwanderungen. Sollte die Umstellung der Metallerzeugung misslingen und die Produktion ins Ausland verlagert werden, könnten österreichweit bis zu 88.700 Arbeitsplätze verloren gehen. „Hinter diesen Zahlen stehen Familien, Einkommen und die Zukunft ganzer Regionen. Wenn große Werke zusperren oder abwandern, trifft das auch Zulieferer, Handwerker und regionale Dienstleister. Ein Wirtschaftsminister darf dieser Entwicklung nicht länger zusehen“, betonte Hammerl.
Ein wesentlicher Ansatzpunkt seien die politisch verursachten CO2-Kosten. „Gaskraftwerke müssen für ihren CO2-Ausstoß Zertifikate kaufen. Diese Kosten fließen in den Strompreis ein und belasten damit auch unsere Industriebetriebe. Die Politik verteuert zuerst massiv die Energie und verteilt anschließend kleine Förderungen, um einen Teil der Belastung wieder auszugleichen. Wir Freiheitliche wollen diese Kostenspirale durchbrechen und die CO2-Steuern abschaffen", so Hammerl.
Die Forderung aus Italien eröffne jetzt die Chance für eine gemeinsame Initiative auf EU-Ebene. Die italienische Industrie verlange ausdrücklich, dass ihre Regierung gemeinsam mit anderen Mitgliedsstaaten tätig werde. „Hattmannsdorfer muss unverzüglich seinen italienischen Amtskollegen kontaktieren, weitere Verbündete gewinnen und die Aussetzung des ETS vorantreiben. Österreich muss sich jetzt als Partner anbieten. Wer ständig von Wettbewerbsfähigkeit spricht, muss auch bereit sein, in Brüssel für die Entlastung unserer Betriebe zu kämpfen“, erklärte der freiheitliche Energie- und Industriesprecher.
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