- 23.09.2026, 11:37:02
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OeNB: Österreich europaweit an der Spitze bei Umfrage zu neuen Euro-Banknoten
Fast 470.000 Menschen aus Österreich beteiligten sich – gemessen an der Bevölkerung höchste Teilnahme im Euroraum
Das Interesse der Österreicher:innen an der künftigen Gestaltung der Euro-Banknoten ist außergewöhnlich groß: 469.166 vollständig ausgefüllte Fragebögen kamen aus Österreich. Das entspricht über 5 % der österreichischen Bevölkerung und damit dem höchsten Wert aller Euroländer.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte die Menschen in Europa von 23. Juli bis 21. September 2026 eingeladen, ihre Meinung zu zehn Gestaltungsvorschlägen für die nächste Generation der Euro-Banknoten abzugeben. Zur Auswahl standen Entwürfe zu den beiden Themen „Europäische Kultur“ sowie „Flüsse und Vögel“.
„Die außergewöhnlich hohe Beteiligung zeigt, wie stark die Menschen in Österreich mit dem Euro verbunden sind. Mehr als fünf Prozent der Bevölkerung haben sich Zeit genommen, über das künftige Aussehen unserer gemeinsamen Währung mitzuentscheiden. Damit liegt Österreich europaweit auf Platz eins und setzt ein starkes Zeichen für gelebte Beteiligung und für die Bedeutung des Bargelds“, so OeNB-Gouverneur Martin Kocher.
OeNB-Direktor Thomas Steiner betont ebenfalls, dass „die hohe Beteiligung ein klares Votum für die Zukunft des Bargelds darstellt: Bargeld ist modern, sicher und menschlich. Es steht für Resilienz und Wahlfreiheit beim Bezahlen – und damit für die Werte, die auch unser europäisches Zahlungssystem prägen“. Europaweit nahmen rund 10 Millionen Menschen an der öffentlichen Online-Umfrage teil. Parallel dazu wurde im Auftrag der EZB eine separate repräsentative Befragung durchgeführt. Die Ergebnisse beider Erhebungen werden in den weiteren Entscheidungsprozess einfließen. Der EZB-Rat wird voraussichtlich gegen Ende des Jahres über das künftige Design der Euro-Banknoten entscheiden.
Die Oesterreichische Nationalbank hatte die Umfrage in den vergangenen Wochen über ihre Kommunikationskanäle intensiv begleitet und insbesondere über Social Media zur Teilnahme aufgerufen.
Weitere Infos zu den euroraumweiten Umfrageergebnissen finden sich auf der EZB-Website.
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