- 22.09.2026, 08:00:34
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22. Österreichische Botanik-Tagung im Naturhistorischen Museum Wien

Vom 24. bis 27. September wird das Naturhistorische Museum Wien zum Zentrum der heimischen pflanzenwissenschaftlichen Forschung. Gemeinsam mit der Universität Wien organisiert es die alle zwei Jahre stattfindende Österreichische Botanik-Tagung. Über 170 Expert*innen aus den Bereichen der Botanik, Ökologie und Naturschutz kommen in Wien zusammen, um sich über aktuelle Forschungsergebnisse und deren praktische Anwendung im Naturschutz auszutauschen.
Das viertägige Tagungsprogramm bildet das breite Spektrum der aktuellen, an heimischen Universitäten, Museen und anderen Institutionen betriebenen Forschung ab. In 48 wissenschaftlichen Vorträgen und über 30 Poster-Präsentationen widmen sich die Teilnehmenden einer großen Bandbreite an Themen. Dabei ist das Forschungsgebiet keinesfalls nur auf Österreich beschränkt, sondern erstreckt sich geografisch über den Mediterranraum bis in die Tropen.
Forschungsvielfalt und Relevanz im Fokus
Ergänzt wird das Programm durch vier interdisziplinäre Fachexkursionen. Diese stellen besondere Arten und deren Lebensräume in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland vor, führen zu ausgesuchten Forschungsstätten und präsentieren praktische Naturschutzprojekte – wie die Renaturierung des ehemaligen Verschiebebahnhofs Breitenlee im 22. Wiener Gemeindebezirk –, an denen das NHM Wien als Projektpartner beteiligt ist. Die gesellschaftliche Relevanz der behandelten Themen ist dabei unumstritten.
Praktischer Naturschutz in Zeiten der Biodiversitätskrise
Gerade in Zeiten der spürbaren Klima- und Biodiversitätskrise ist die wissenschaftliche Erforschung der Pflanzenwelt und die Erfassung ihrer Veränderungen dringender denn je, um faktenbasierte Grundlagen für den Naturschutz und die Renaturierung zu liefern. Die Tagung beleuchtet die fundamentale Grundlagenforschung über die Diversität der Pflanzenwelt und zeigt konkrete Beispiele auf, wie diese Erkenntnisse in Österreich sowie auf internationaler Ebene angewendet werden können, um dem Artensterben aktiv entgegenzuwirken.
Das NHM Wien als Forschungsstandort
Mit der Ausrichtung der Tagung unterstreicht das NHM Wien einmal mehr seine Rolle und Verantwortung als bedeutender, international vernetzter Forschungsstandort und Raum für den wissenschaftlichen Diskurs. Die aktuelle und diverse Forschung am NHM Wien ist dabei untrennbar mit dem Erhalt, der Pflege, der Erweiterung und der Präsentation der weltberühmten wissenschaftlichen Sammlungen verbunden.
Weiterführende Links
Rückfragen & Kontakt
Wissenschaftlicher Rückfragehinweis:
Mag. PhD Andreas Berger
Botanische Abteilung, Kurator Gefäßpflanzen
Tel.: +43 1 521 77-563 I [email protected]
Naturhistorisches Museum Wien:
Mag. Irina Kubadinow
Leiterin Presse & Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin
Tel.: +43 1 521 77-410 | [email protected]
Mag. Klara Vakaj
Pressereferentin
Tel.: +43 1 521 77-626 | [email protected]
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