• 20.09.2026, 14:26:02
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ÖH lehnt Vorschläge der NEOS entschieden ab

Höhere Studiengebühren und zusätzliche Leistungshürden verschärfen soziale Ungleichheiten und erschweren den Zugang zu Hochschulbildung.

Wien (OTS) - 

Die ÖH lehnt die Vorschläge der NEOS entschieden ab. „Wer Chancengerechtigkeit verspricht und gleichzeitig die allgemeinen Studiengebühren erhöhen will, verschärft bestehende soziale Ungleichheiten. Gerade weil Bildungschancen in Österreich noch immer stark von der sozialen Herkunft abhängen, sind höhere finanzielle Hürden der falsche Weg“, kritisiert Viktoria Kudrna aus dem ÖH-Vorsitz.

Besonders absurd sind die Fantasien über noch höhere Studiengebühren für Drittstaatsstudierende. Drittstaatsstudierenden werden schon jetzt unzählige Hürden in den Weg gelegt, eine Erhöhung der Studiengebühren auf 2.500 Euro ist dabei eine massive finanzielle Belastung, die die meisten nicht mehr stemmen werden können. Die Finanzierung der Hochschulen darf nicht auf Studierende und ihre Familien abgewälzt werden“, ergänzt Selina Wienerroither.

Auch höhere Mindeststudienleistungen schaffen keine besseren Studienbedingungen, sondern erhöhen den Druck auf Studierende. Wer bessere Hochschulen will, muss ihre Finanzierung und Studienbedingungen verbessern, statt den Zugang mit zusätzlichen Leistungshürden weiter einzuschränken“, so Umut Ovat.

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