• 19.09.2026, 07:48:32
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Gewerkschaft GPA-Teiber: „Ein leerer Insolvenzfonds kommt Lohnraub gleich“

Geleistete Arbeit muss bezahlt werden

Wien (OTS) - 

„Hauptaufgabe des Insolvenzfonds ist die nachträgliche Bezahlung bereits geleisteter Arbeit, wenn insolvente Unternehmen die Gehälter nicht mehr auszahlen können. Wenn der Insolvenzentgeltfonds unterdotiert ist und offene Ansprüche deshalb nicht bezahlt werden können, ist das nichts anderes als Lohnraub“, unterstützt Barbara Teiber, Vorsitzende der Gewerkschaft GPA, den heutigen weiteren Vorstoß von Arbeitsministerin Schumann in den Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN). ++++

„Im Insolvenzfonds befindet sich momentan nur etwa halb so viel, wie erwartungsgemäß nächstes Jahr gebraucht wird. Der logische Schluss: Der Beitrag muss erhöht werden. Wir fordern daher die Wiederherstellung des bis 2021 gültigen Beitragssatzes von 0,2 Prozent“, so Teiber.

„Neben einer realistischen Dotierung des Insolvenzfonds ist dringend eine Verschärfung des Insolvenzrechts geboten was betrügerische Fälle angeht. Dazu gehört, dass Unternehmen verpflichtend Lohnkonten, Bankzahlungsnachweise, Zeiterfassung, Urlaubsstände und Sonderzahlungsabrechnungen an den IEF übermitteln sollen, So soll die Beweislast von den Beschäftigten auf die Unternehmen verschoben werden. Gehälter sind schließlich nicht der Reparaturfonds für Managementversagen“, schließt die Gewerkschafterin.

Rückfragen & Kontakt

Gewerkschaft GPA Öffentlichkeitsarbeit
Daniel Gürtler
Telefon: 0676 817 111 225
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.gpa.at

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