• 17.09.2026, 16:35:03
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FPÖ – Hafenecker: „ORF verharmlost Kindesmissbrauchsskandal um sein Urgestein Günther Paal und sorgt für Skandal widerlichster Art!“

ORF-Chefin Thurnher ist nach entsetzlichem Ö1-Beitrag gefordert, sofort aufzuräumen – „Keine Litigation-PR für mutmaßlichen Kinderschänder auf Zwangssteuerzahlerkosten!“

Wien (OTS) - 

„Vom ORF ist man schon einiges gewohnt. Wie jetzt aber versucht wird, den Kindesmissbrauchsskandal rund um den seit Jahrzehnten zum ORF-Inventar gehörenden Günther Paal herunterzuspielen und zu verharmlosen, ist ein ORF-Skandal ganz neuer, widerlicher Dimension und muss Konsequenzen haben. ORF-Generaldirektorin Thurnher ist jetzt dringend gefordert, hier sofort aufzuräumen!“, zeigte sich heute FPÖ-Mediensprecher und Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker entsetzt. Grund dafür ist ein Beitrag im heutigen Ö1-„Morgenjournal“, in dem man eine Soziologin Paal, alias „Gunkl“, als „gefallenen Liebling“ beschreiben ließ, garniert mit einem Zitat aus dem „Geständnisvideo“ des beschuldigten ORF-Stars: „Finanzieren mussten diesen zutiefst abstoßenden Beitrag wieder die Österreicher mit der ORF-Zwangssteuer, die ersatzlos abgeschafft gehört. Was nämlich der ORF hier aufgeführt hat, wirkt wie ein bestellter Litigation-PR-Beitrag von Paals Anwalt und es sollte offenbar der Eindruck erweckt werden, als wäre der des sexuellen Kindesmissbrauchs Beschuldigte auch irgendwie ein bisschen ein Opfer. Kein Wort darüber, was tatsächliche Opfer durchmachen mussten. Kein Wort darüber, wie hier das Leben eines Kindes möglicherweise dauerhaft zerstört wurde. Denn sexueller Kindesmissbrauch ist Mord an Kinderseelen und ein Verbrechen, kein Bagatelldelikt!“

Dem Fass den Boden ausgeschlagen habe noch die Interviewfrage der Ö1-Moderatorin an die Vertreterin einer Kinderschutzorganisation, ob „Kinder in diesem Alter überhaupt schon selbst zwischen, unter Anführungszeichen, normalen Zärtlichkeiten und sexuellen Übergriffen unterscheiden“ könnten: „Hier wurde ein kleines, unschuldiges Kind mutmaßlich Opfer eines Verbrechens, an dessen Folgen und Traumata es möglicherweise sein ganzes weiteres Leben lang leiden wird, und die Ö1-Moderatorin stellt allen Ernstes infrage, ob es dieses Verbrechen überhaupt als solches wahrnehmen kann. Da fehlen einem eigentlich nur noch die Worte und man stellt sich dann unweigerlich die Frage: Erkennen eigentlich alle im Küniglberger Zwangssteuersender Kindesmissbrauch überhaupt als Verbrechen an?“, so Hafenecker.

Da Paal über Jahrzehnte in unzähligen ORF-Sendungen mitgewirkt hat, wie etwa als „Experte für eh alles“ in „Dorfers Donnerstalk“ oder in anderen Kabarett- und Kulturformaten, und er 2022 sogar mit einem Programmschwerpunkt zu seinem 60. Geburtstag geehrt wurde, habe der ORF eine besondere Verantwortung angesichts der aktuellen Vorwürfe. „Eine umgehende Stellungnahme der ORF-Generaldirektorin mit einer klaren Distanzierung und die Einleitung einer internen Untersuchung, ob es Mitwisser oder sogar Mittäter gegeben haben könnte, wären eigentlich das Mindeste bei Bekanntwerden des Skandals gewesen. Paal ist nach Teichtmeister immerhin der zweite ORF-Star, der auch wegen des Besitzes von Kindesmissbrauchsdarstellungen in die Schlagzeilen geraten ist. Bis zuletzt hat der ORF Paal noch dazu quasi als moralische Instanz gehypt, die auch immer schnell mit dem erhobenen Zeigefinger parat war. Ist ein mutmaßliches Verbrechen für die linke Privilegienkaste am Küniglberg etwa nicht so schlimm, wenn der mutmaßliche Täter ein ‚Staatskünstler‘ aus der linken Kulturschickeria ist? Dieses Eindrucks kann man sich angesichts des abstoßenden Umgangs des ORF nicht erwehren und ist ein weiterer Grund dafür, wieso es eine Totalreform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks braucht, wie wir Freiheitliche sie mit unserem ORF-Volksbegehren mit den Bürgern fordern werden“, erklärte Hafenecker.

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