- 17.09.2026, 10:11:02
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ÖGB-Pfister: Teuerung zieht kräftig an - Margenregelung längst überfällig
Diesel so teuer wie noch nie in diesem Jahr
Die Inflation ist im August laut Statistik Austria auf 3,2 Prozent gestiegen, nach 2,8 Prozent im Juli. Ausschlaggebend für den Anstieg waren vor allem deutlich höhere Preise für Treibstoffe und Heizöl. Die jüngsten Preissprünge sind darin jedoch noch nicht abgebildet: Der Dieselpreis hat vielerorts die Marke von 2,20 Euro je Liter überschritten und sogar den höchsten Stand des Jahres 2026 erreicht.
„Steigende Spritpreise treffen Pendler:innen, Familien und alle Beschäftigten, die für den Arbeitsweg oder im Berufsalltag auf ihr Auto angewiesen sind, besonders hart. Für viele Menschen gibt es keine realistische Alternative zum Auto. Wenn Treibstoffe und Heizöl teurer werden, spüren sie das unmittelbar in ihrem Haushaltsbudget“, sagt Angela Pfister, Leiterin des volkswirtschaftlichen Referats des ÖGB.
Margenregelung überfällig
Die anhaltend hohen Spritpreise und die hohen Gewinne der Mineralölkonzerne machen aus Sicht des ÖGB ein rasches Eingreifen der Bundesregierung notwendig. „Die Margenregelung bei Treibstoffen und Heizöl muss jetzt folgen“, fordert Pfister einmal mehr. „Es ist nicht hinnehmbar, dass Menschen an der Zapfsäule zur Kasse gebeten werden, während Ölkonzerne von hohen zusätzlichen Gewinnen profitieren.“
Neuer Krisenmechanismus begrüßt
Der ÖGB begrüßt den gestern präsentierten Energiepreiskrisenmechanismus als wichtigen Schutz vor starken Preissprüngen. „Damit wird eine wesentliche Forderung des ÖGB erfüllt“, zeigt sich Pfister zufrieden. Besonders positiv bewertet der ÖGB, dass der Mechanismus künftig rasch und automatisch greifen soll, wenn die Energiepreise stark steigen. Dadurch könnten Haushalte und Beschäftigte besser vor neuen Teuerungsschüben geschützt werden.
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