• 17.09.2026, 08:00:35
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Neue Therapieoption bei Venenerkrankungen: Venen-Stents verbessern Lebensqualität nachhaltig

Arzt in Dienstkleidung
Wien (OTS) - 

Innovative Gefäßmedizin am Göttlicher Heiland Krankenhaus: Eine neue minimalinvasive Venen-Stent-Therapie eröffnet Patient*innen mit chronischen Venenverschlüssen und den Folgen einer Venenthrombose neue Perspektiven für mehr Mobilität und Lebensqualität.

Das Göttlicher Heiland Krankenhaus bietet nun eine weitere moderne Behandlungsmöglichkeit für Patient*innen mit schweren Venenerkrankungen an: die minimalinvasive Wiedereröffnung verschlossener Beckenvenen mittels Venen-Stent (venöser Stent). Dabei werden verengte oder verschlossene Venen durch einen Katheter-Eingriff (Katheter-gestützte Intervention) wieder geöffnet und mit einer Gefäßstütze (Stent) dauerhaft offengehalten. Ziel ist es, den Blutabfluss zu verbessern, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig zu steigern.
„Mit der modernen Venen-Stent-Therapie können wir Patientinnen und Patienten helfen, die oft über Jahre unter Schmerzen, Schwellungen und deutlichen Einschränkungen im Alltag leiden. Durch die Wiederherstellung des venösen Blutflusses erreichen wir häufig eine spürbare Verbesserung der Symptome und damit auch der Lebensqualität“, erklärt Prim. Priv.-Doz. Dr. Oliver Schlager, Vorstand Angiologie des Göttlicher Heiland Krankenhauses.

Therapie bei Chronischen Verschlüssen

Die Therapie kommt insbesondere bei chronischen Verschlüssen der Beckenvenen oder der unteren Hohlvene (Vena cava inferior) zum Einsatz. Solche Verschlüsse können als Folge einer früheren Venenthrombose auftreten und zu einem sogenannten postthrombotischen Syndrom führen. Dieses Krankheitsbild geht häufig mit chronischen Beinschwellungen, Schmerzen, Hautverfärbungen sowie im fortgeschrittenen Stadium mit schlecht heilenden Wunden und Einschränkungen der Mobilität einher. Für die betroffenen Patient*innen bedeutet dies oft eine erhebliche Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität.

Ergänzung zur Standardbehandlung

Neben der Behandlung chronischer Venenverschlüsse bietet die Katheter-gestützte Therapie auch bei akuten Venenthrombosen eine wichtige Ergänzung zur Standardbehandlung. Diese besteht üblicherweise aus einer medikamentösen Blutverdünnung (Antikoagulation) sowie einer Kompressionstherapie mit Bandagen oder Kompressionsstrümpfen.
Bei akuten Thrombosen im Bereich der Beckenvenen oder der unteren Hohlvene kann in den ersten zwei Wochen nach Symptombeginn bei ausgeprägten Beschwerden eine Entfernung des Blutgerinnsels (Thrombektomie) mittels moderner Katheter-Systeme durchgeführt werden. Dadurch lassen sich Symptome rasch lindern und das Risiko langfristiger Folgeschäden verringern.
„Gerade bei Patientinnen und Patienten mit ausgedehnten Beckenvenenthrombosen oder chronischen Venenverschlüssen stellt die Katheter-gestützte Therapie eine hochwirksame Ergänzung zum bisherigen Behandlungsstandard dar. Unser Ziel ist es, diese innovativen Verfahren nun auch am Göttlicher Heiland Krankenhaus umfassend verfügbar zu machen“, so Schlager.
Prim. Priv.-Doz. Dr. Oliver Schlager verfügt über umfassende Erfahrung in der Katheter-gestützten Behandlung akuter und chronischer Venenthrombosen. Diese Expertise hat er an spezialisierten Gefäßzentren in Deutschland, Irland und der Schweiz erworben. Die innovative Therapie wird nun an der Abteilung für Innere Medizin 1 - Angiologie im Göttlicher Heiland Krankenhaus etabliert und erweitert das Behandlungsangebot für Patient*innen mit komplexen Venenerkrankungen.

Das Göttlicher Heiland Krankenhaus ist Fachklinik für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gefäßmedizin, Chirurgie mit Adipositas-Zentrum, Neurologie mit Stroke Unit sowie Spezialisierung auf Altersmedizin. Das Krankenhaus bietet eine breite internistische Versorgung mit Schwerpunkten in den Bereichen Angiologie mit multiprofessioneller Gefäßmedizin, Kardiologie inkl. Herzüberwachung und Herzkatheterlabor sowie Diabetologie. Die Neurologie mit Stroke Unit ist auf die Behandlung von Schlaganfällen spezialisiert. Die Chirurgie setzt ihre Schwerpunkte auf Bauch-, Gefäß-, Hernien- und Schilddrüsenchirurgie sowie Onkologie, als auch Plastische und Rekonstruktive Chirurgie mit dem Schwerpunkt Lymphologie und führt ein Adipositas-Zentrum. Die Akutgeriatrie/Remobilisation und die Palliativstation sind seit Jahrzehnten für höchste Expertise in der Versorgung älterer bzw. unheilbar kranker Menschen bekannt. www.khgh.at
Als gemeinnütziges Krankenhaus ist es Teil der öffentlichen Versorgungslandschaft. Finanziert wird es vom Wiener Gesundheitsfonds.
Die Fachklinik ist eines von fünf Häusern der Vinzenz Kliniken Wien. Jedes ist auf sein Fachgebiet spezialisiert. Gemeinsam decken sie fast alle Bereiche der Medizin ab.
Die Vinzenz Kliniken Wien gehören zur Vinzenz Gruppe, einem der größten gemeinnützigen Gesundheits- und Sozialunternehmen Österreichs.
Die Wurzeln der Vinzenz Gruppe liegen in Ordensgemeinschaften. Aus dieser Tradition heraus verbindet die Vinzenz Gruppe gelebte christliche Werte mit modernem Management und Innovationsgeist.

Rückfragen & Kontakt

Kontakt für Medien:
Göttlicher Heiland Krankenhaus
Mag.a Katharina Sacken
Telefon: 01400889320
E-Mail: [email protected]

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