- 16.09.2026, 15:47:32
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FPÖ – Kickl: „Das patriotische Herz Europas schlägt stärker und intensiver als je zuvor!“
Patrioten-Fraktion in EU und starke patriotische Regierungen in den Ländern werden die Europäische Kommission in die Zange nehmen
Im Rahmen der Klubsitzung der „Patrioten für Europa“ war heute FPÖ-Bundesparteiobmann Klubobmann NAbg. Herbert Kickl in Straßburg zu Gast. In seinem Impulsreferat betonte Kickl, dass das patriotische Herz Europas stärker und intensiver schlage als je zuvor – und zwar wegen der „Patrioten für Europa“. „Das Herz schlägt für die Freiheit der Bürger – und für die Freiheit unserer Staaten vor Zentralismus, Krieg und Gleichmacherei, die von der EU vorangetrieben werden. Das Herz der Patrioten schlägt damit im Einklang mit Abermillionen Menschen in Europa“, betonte Kickl.
Der Auftrag der „Patrioten für Europa“ sei klar, so Kickl: „Wir müssen diese Menschen schützen. Deshalb haben wir vor mehr als zwei Jahren dieses Bündnis aus der Taufe gehoben. Anlässlich dieses Ereignisses haben wir uns geschworen: Wir nehmen die Europäische Kommission in die Zange. Und wir bringen sie von zwei Seiten unter Druck. Mit einer starken Fraktion im EU-Parlament, die Druck auf die EVP macht, und durch starke patriotisch geführte Nationalstaaten, die von dort aus den Kampf gegen die Hydra aus Brüssel führen.“
Mit Blick auf die politische Lage in Österreich betonte der FPÖ-Bundesparteiobmann, dass die FPÖ im Jahr 2019 für tot erklärt worden sei. Kickl: „Uns wurde der Untergang vorausgesagt, aber wir haben binnen weniger Jahre den Spieß umgedreht. Wir haben gleich zweimal bundesweite Wahlen gewonnen. Um das zu erreichen, haben wir aber nichts an unseren Inhalten geändert, sondern sie akzentuierter präsentiert. So ist es uns gelungen, das Territorium für Normalität zurückzuholen. Und wir haben das Mindset geändert. Es geht in unserer Politik um die bedingungslose Hinwendung zum Volk und eine Abwendung vom System der selbsternannten Eliten.“
Die letzte Nationalratswahl habe gezeigt, dass die Menschen eine Veränderung wollen. „Es geht aber nicht um das Drehen an kleinen Schrauben, sondern um einen Systemwechsel. Wir wollten diesen Weg gehen, in Verhandlungen mit der ÖVP war aber schnell klar, dass diese Partei nur will, dass alles so bleibt, wie es schon immer war. Ihr Angebot an mich war: Wir machen dich zum Kanzler, aber sonst bleibt alles gleich. Das wäre Verrat an den Wählern gewesen, und deshalb habe ich die Verhandlungen beendet“, blickte Kickl auch in die Vergangenheit.
Mittlerweile sei die Lage eindeutig: Die FPÖ liegt in Umfragen rund um 38 Prozent, die anderen Parteien sind im Sinkflug. „Die nächste Wahl ist deshalb eine Schicksalswahl. Es gibt nur noch zwei Parteien. Die Verliererampelparteien und ihre Unterstützer auf der einen, die Freiheitlichen auf der anderen Seite. Wir brauchen bei der nächsten Wahl klare Verhältnisse. Nur dann ist ein Systemwechsel möglich, nur dann sind große Weichenstellungen in allen Bereichen möglich“, so Kickl abschließend.
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