- 16.09.2026, 12:13:32
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WKÖ-Danninger: Energiepreismaßnahmen der Bundesregierung stärken Österreichs Wettbewerbsfähigkeit
Steigende Energiepreise belasten die gesamte Wirtschaft – Entlastung und rasche Umsetzung weiterer Energiemaßnahmen sichern den Wirtschaftsstandort
„Die Energiepreise steigen wieder massiv und belasten Unternehmen aller Größen und Branchen. Deshalb kommt der Energiepreis-Krisenmechanismus zur richtigen Zeit. Wenn die Strompreise ein Krisenniveau erreichen, muss die Unterstützung rasch, treffsicher und vollkommen unbürokratisch bei den Betrieben ankommen. Das schafft Sicherheit und schützt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen“, sagt Jochen Danninger, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zu den heute vorgestellten Maßnahmen. Für stromverbrauchende Unternehmen von KMU bis Industrie ist im Krisenfall ein einheitlicher, antragsloser Zuschuss pro Kilowattstunde vorgesehen. Aus Sicht der WKÖ ist entscheidend, dass Unternehmen in einer akuten Krise angemessen entlastet werden und nicht zusätzlich mit Anträgen, komplexen Verfahren oder langen Bearbeitungszeiten belastet werden. Es braucht Klarheit und Planbarkeit. „Im Krisenfall zählt Geschwindigkeit. Unsere Betriebe brauchen keine neuen bürokratischen Hürden, sondern rasche und wirksame Hilfe. Der antragslose Zugang ist deshalb besonders wichtig. Entscheidend ist, dass die Unterstützung dann zur Verfügung steht, wenn sie gebraucht wird“, so Danninger.
Zwtl.: Industriestrompreis und Strompreiskompensation rasch gesetzlich verankern
Bereits im Rahmen der Industriestrategie wurde die Einführung eines Industriestrompreises sowie die Verlängerung und Ausweitung der Strompreiskompensation für die Jahre 2027 bis 2029 vereinbart. „Dringend müssen Industriestrompreis und Strompreiskompensation jetzt gesetzlich verankert werden, damit die Unternehmen endlich Planungssicherheit bekommen. Bürokratische Hürden müssen so weit wie möglich vermieden werden. Bei derart hohen Energiepreisen müssen wir alle wirksamen Hebel nutzen, um die energieintensive Wirtschaft zu entlasten und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich in Europa und weltweit zu sichern“, betont Danninger. (PWK441/NIS)
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