• 16.09.2026, 08:50:32
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46. Staatspreis Innovation 2026: Das sind die sechs nominierten Unternehmen

Die nominierten Unternehmen kommen aus NÖ, KTN, OÖ, STMK und WIEN. Ausgezeichnet werden die Gewinner*innen von Bundesminister Hattmannsdorfer.

Wien (OTS) - 

Am 04. November 2026 verleiht Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus Wolfgang Hattmannsdorfer den Staatspreis Innovation an Österreichs innovativstes Unternehmen. Eine Expert*innenjury hat dazu nun sechs innovative Projekte ausgewählt. Diese Unternehmen haben sich aus insgesamt 22 über die Landesinnovationswettbewerbe entsandte Projekte durchgesetzt und haben damit die Chance auf die höchste Auszeichnung für innovative Unternehmen in Österreich.

„Österreich hat die dritthöchste Forschungsquote in der EU, liegt beim Innovationsoutput aber nur auf Platz acht. Unser Anspruch muss sein, aus starken Forschungsleistungen mehr marktfähige Produkte, industrielle Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Österreich zu schaffen. Genau hier setzt unsere Industriestrategie an: Wir investieren gezielt in Schlüsseltechnologien und bringen Forschung und Unternehmen enger zusammen, damit aus heimischem Know-how international erfolgreiche Innovationen werden. Die sechs Nominierten für den Staatspreis Innovation zeigen, wie das gelingt. Sie stehen für jene Innovationskraft, die wir brauchen, um Österreich wieder unter die zehn wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften der Welt zu bringen“, so Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer.

Der Staatspreis Innovation ist die höchste Auszeichnung für innovative Unternehmen in Österreich und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) vergeben und von der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) organisiert und durchgeführt.

Staatspreis Innovation 2026: Sechs nominierte Unternehmen

Kärnten:

Anexia Holding GmbH mit dem Projekt „Entwicklung einer europäischen Enterprise-Virtualisierungsplattform – digitale Souveränität durch Systeminnovation“: Eine Open-Source-basierte Virtualisierungsplattform ermöglicht den schnellen Wechsel von proprietären Systemen – ohne Betriebsunterbrechung.

Infineon Technologies Austria AG mit dem Projekt „Technologieplattform Quantenchip - Europas große Chance in der nächsten globalen Schlüsseltechnologie“: Eine integrierte Plattform verbindet Entwicklung und industrielle Fertigung für praxistaugliche Quantencomputer.

Niederösterreich:

Brantner green solutions mit dem Projekt „Weltneuheit: Brantner Glasy Anlage“: Erstmals wird hochreines Glas aus Müllverbrennungsrückständen zurückgewonnen und wieder als Rohstoff genutzt.

Oberösterreich:

EV Group (EVG) mit dem Projekt „IR LayerRelease™ Technologie revolutioniert Mikrochip-Skalierung“: Infrarot-Laser ermöglichen das präzise Ablösen ultradünner Schichten und schaffen die Basis für eine neue Generation 3D-integrierter Mikrochips.

Steiermark:

AT & S Austria Technologie & Systemtechnik AG mit dem Projekt „Leistungsschub für die nächste Generation von KI-Rechenzentren“: Direkt in Leiterplatten integrierte Halbleiter ermöglichen kompakte, effiziente Stromversorgung für Hochleistungsprozessoren.

Wien:

VRVis GmbH „scenarify® – 3D-Simulation von Hochwasser- und Starkregenereignissen“: Eine webbasierte 3D-Simulation ermöglicht schnelle und realitätsnahe Analysen von Hochwasser- und Starkregenereignissen.

Sonderpreise VERENA und ECONOVIUS: Je drei nominierte Unternehmen

Auch heuer werden im Rahmen der Verleihung des Staatspreises Innovation wieder die beiden Sonderpreise VERENA und ECONOVIUS vergeben.

Mit dem vom VERBUND verliehenen Sonderpreis VERENA werden Unternehmen ausgezeichnet, die in den Bereichen Elektrizitäts- und Energiesysteme, Energieeffizienz/-management, Versorgungssicherheit, Netzstabilität und Elektromobilität oder Einsatz erneuerbarer Energien Innovationen durchgeführt haben. Die Kooperation von Forschung und Wirtschaft steht dabei im Zentrum.

Kleine und mittlere Unternehmen bilden das Fundament der österreichischen Wirtschaft. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zu Stabilität und Wachstum im Land. Erfolgreichen Best-Practice-Unternehmen und ihrer Innovationskraft soll eine Bühne geboten werden, um diese einem breiten Publikum zu präsentieren. Daher zeichnet die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) das innovativste kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Sonderpreis ECONOVIUS aus.

Sonderpreis ECONOVIUS

Niederösterreich: Farm ING Smart Farm Equipment FlexCo mit dem Projekt „Ultra High Precision Spot SprayING - Pflanzenschutz nur dort wo er wirklich benötigt wird"

Oberösterreich: GENSPEED Biotech GmbH mit dem Projekt „Schnelle und präzise Diagnostik von Infektionen nach Gelenksimplantationen“

Salzburg: AUGMENTERRA GmbH mit dem Projekt „Motion Intelligence Platform (AUGMENTERRA Observer)“

Sonderpreis VERENA

Niederösterreich: Gebauer & Griller Kabelwerke Gesellschaft m.b.H in Kooperation mit der TU Wien mit dem Projekt „Power2Flow® - Flüssigkeitsgekühltes Hochleistungs-Ladesystem für Megawatt Charging“

Salzburg: meshmakers GmbH in Kooperation mit der FH Salzburg mit dem Projekt „Octomesh – Souveräne Dateninfrastruktur für KI in der Energiewende“

Steiermark: ECOLYTE GmbH in Kooperation mit der TU Graz mit dem Projekt „VanillaFlow and beyond“

Weitere Informationen zum Staatspreis Innovation 2026 sind auf der Webseite https://www.aws.at/staatspreis-innovation/ zu finden.

Über Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws)

Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) ist die Förderbank des Bundes. Durch die Vergabe von zinsgünstigen Krediten, Garantien, Zuschüssen sowie Eigenkapital unterstützt sie Unternehmen von der ersten Idee bis hin zum Markterfolg bei der Umsetzung ihrer innovativen Projekte. Die aws berät und unterstützt auch in Bezug auf den Schutz und die Verwertung von geistigem Eigentum. Ergänzend werden spezifische Informations-, Beratungs-, Service- und Dienstleistungen für angehende, bestehende und expandierende Unternehmen angeboten.

Rückfragen & Kontakt

Austria Wirtschaftsservice GmbH
Matthias Bischof, Unternehmenskommunikation
Telefon: +43 1 501 75-375
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.aws.at

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