- 15.09.2026, 14:08:32
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Waitz/Grüne: Geld für echte Bäuerinnen und Bauern statt für Royals, Aldi & co.
Verhandlungsstart der Gemeinsamen Agrarpolitik im Europaparlament
Heute beginnen die ersten Verhandlungen zur neuen Förderperiode der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) des Europäischen Parlaments. Die GAP ist eine der umfangreichsten und ältesten Förderschienen der EU. Im Verhandlungsauftakt werden unter anderem die Deckelung der Fördersummen, Begriffsdefinitionen wie z.B aktiver Landwirt und die Förderung von Jungbäuer*innen besprochen.
Thomas Waitz, Agrarsprecher der Grünen/EFA und einziger österreichischer Verhandler der GAP, sagt: „Die europäischen Bäuerinnen und Bauern haben einen extremen Krisensommer hinter sich, geplagt von Dürre, Feuer, Unwetterschäden und Ernteausfällen. Ernährungssicherheit kommt nicht von alleine. Wer aktiv Klimawandelanpassung betreibt und damit grundlegend zur Ernährungssicherheit der Union beiträgt, muss dabei finanziell unterstützt werden.“
Die Fördersummen-Deckelung ist ein zentrales Element, um sicherzustellen, dass Steuergeld nur dorthin fließt, wo es echten Bäuerinnen und Bauern hilft. Skandale wie jener über die königliche Familie der Vereinigten Emiraten, die binnen sechs Jahren von 71 Millionen Euro europäischen Steuergeld profitierte, das eigentlich als Einkommenshilfe für echte Landwirtinnen und Landwirte dienen sollte, dürfen sich keinesfalls wiederholen.
„Ich verhandle für jene, die Tag für Tag in den Stall gehen, sich zuverlässig um ihre Felder, Tiere und Umwelt kümmern und dadurch unsere Union ernähren. Für mich stehen die Bäuerinnen und Bauern und alle Konsument:innen, die gutes Essen zu fairen Preisen kaufen wollen, klar im Mittelpunkt. Profitmaximierungs-Strategien für Agrarindustrieriesen wie Bayer-Monsanto, Südzucker und Aldi haben auf dem Verhandlungstisch nichts zu suchen.“
Rückfragen & Kontakt
Pressesprecherin Thomas Waitz
Ricarda Pfingstl, BA BA MA
Telefon: +32 470 29 89 17
E-Mail: [email protected]
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