• 14.09.2026, 17:40:32
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FPÖ – Hammerl zu Hattmannsdorfer: „Gasversorgung nicht schönreden, sondern Energielenkungsbeirat unverzüglich einberufen“

FPÖ-Energiesprecher warnt vor niedrigen Speicherständen und fordert vom ÖVP-Energieminister konkrete Maßnahmen für Versorgungssicherheit und leistbare Energie

Wien (OTS) - 

„Die europäischen Speicherstände sind besorgniserregend niedrig. Auch Österreich liegt mit 67 Prozent deutlich unter dem Vorjahresniveau. Vor allem aber ist Gas in einem österreichischen Speicher keineswegs automatisch für österreichische Haushalte und Betriebe reserviert. Unsere Speicher bedienen den europäischen Markt, die eingelagerten Mengen gehören auch internationalen Händlern und werden großteils wieder ins Ausland verkauft. Der Standort eines Speichers ist keine Liefergarantie für Österreich“, so heute der freiheitliche Energiesprecher NAbg. Paul Hammerl zu den Beschwichtigungsversuchen von ÖVP-Energieminister Hattmannsdorfer und forderte erneut die unverzügliche Einberufung des Energielenkungsbeirates.

„Wenn der frühere E-Control-Chef Walter Boltz einen möglichen Rückgriff auf die strategische Gasreserve für möglich hält, muss der Minister die zuständigen Experten an einen Tisch holen und für Klarheit sorgen. Diese Klarheit schuldet Hattmannsdorfer der Bevölkerung und der Wirtschaft. Gleichzeitig muss er auch auf EU-Ebene die Initiative zur Aktivierung des Krisenmechanismus beim Importverbot für russisches Gas ergreifen und die dafür erforderlichen Voraussetzungen und Schritte unverzüglich in Gang setzen. Zusätzlich müssen die CO2-Kosten abgeschafft werden. Wenn künstlich verteuerte Gaskraftwerke den Strompreis bestimmen, verteuern die CO2-Zertifikate die Energie noch zusätzlich. Diese politisch verursachten Mehrkosten müssen weg“, erklärte Hammerl.

„Versorgungssicherheit bedeutet auch, dass Familien ihre Heizrechnung bezahlen und Betriebe weiterhin produzieren können. Eine neue Energiepreiskrise gefährdet unseren Wohlstand und unsere Arbeitsplätze. Die Menschen brauchen einen Minister, der entschlossen handelt. Die Menschen brauchen keine weiteren Beschwichtigungen und inhaltsleeren PR-Shows, sondern leistbare Energie. Dafür ist Hattmannsdorfer verantwortlich und daran muss er sich messen lassen“, betonte Hammerl.

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