• 14.09.2026, 10:06:03
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ernte.dank.festival.: Landwirtschaft zeigt, was sie leistet

Zwei Tage voller Musik, regionalem Genuss und Begegnungen am Wiener Heldenplatz.

Wien (OTS) - 

Tausende Besucher:innen konnten am zweiten September-Wochenende regionalen Genuss, hochkarätige Musik-Acts und geballte Information zu Natur und landwirtschaftlicher Produktion am Wiener Heldenplatz erleben. Das ernte.dank.festival. des Ökosozialen Forums schuf bereits zum dritten Mal einen Ort des Erlebens und des Austauschs – zwischen Bäuerinnen und Bauern, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, zwischen Tradition und Innovation, zwischen jenen, die Lebensmittel produzieren, und jenen, die sie konsumieren. Genau diese Brücke zu bauen ist das Herzstück des Festivals.

Genuss braucht Wertschätzung

Auch Bundeskanzler Christian Stocker und Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig mischten sich unter die Gäste und besuchten zahlreiche Stände auf dem gesamten Festivalgelände. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig hob am Heldenplatz die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern hervor: „Die diesjährige Dürre-Katastrophe zeigt uns einmal mehr, dass Versorgungssicherheit keine Selbstverständlichkeit ist. Hinter unseren heimischen Lebensmitteln stehen bäuerliche Familienbetriebe, die tagtäglich mit vollem Einsatz für unsere Versorgung arbeiten und durch zunehmende Wetterextreme, steigende Kosten und volatile Märkte vor großen Herausforderungen stehen. Beim ernte.dank.festival. wird sichtbar gemacht, wie viel Wissen, Handwerk und harte Arbeit in unseren heimischen Lebensmitteln steckt. Wer beim Einkauf bewusst zu rot-weiß-roten Produkten greift, entscheidet sich deshalb nicht nur für Qualität aus Österreich, sondern stärkt unsere Bäuerinnen und Bauern und damit die Zukunft unserer Lebensmittelversorgung.“

Stephan Pernkopf, Präsident des Ökosozialen Forums, unterstrich die Bedeutung des Erntedanks: „Mit dem ernte.dank.festival. bringen wir das Land in die Stadt, denn beide leben von der Landwirtschaft und ihren Lebensmitteln. Gerade der heurige Dürresommer hat gezeigt, dass eine gute Ernte keine Selbstverständlichkeit ist. Wer zu heimischen Lebensmitteln greift, zeigt Wertschätzung für die Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern und stärkt gleichzeitig die heimische Landwirtschaft.“

Bäuerinnen als Leistungsträgerinnen

Ein besonderer Schwerpunkt lag heuer, im Internationalen Jahr der Bäuerin, auf den Frauen in der Landwirtschaft. Die Bäuerinnen Österreichs präsentierten ihr Können im eigenen Bäuerinnen-Dorf, bei einer traditionellen Trachtenschau und mit dem Auftritt des Vorarlberger Bäuerinnen-Chors. Internationale Perspektiven brachten Bäuerinnen aus Thailand und Uganda ein. Sie vermittelten Einblicke in die Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und Ernährung in ihren Herkunftsländern. Mit Weltkarte und anschaulichen Ländervergleichen sowie Kostproben machten sie deutlich, wie unterschiedlich die Voraussetzungen für Landwirtschaft weltweit sind und welche zentrale Rolle Frauen bei der Lebensmittelproduktion spielen. So wurde das Bäuerinnen-Dorf nicht nur zur Plattform für den Austausch zwischen Konsument:innen und Landwirtschaft, sondern auch Ort für internationale Begegnungen und neue Perspektiven.

Zuschauen, mitmachen und genießen

Auf drei Bühnen bot das ernte.dank.festival. ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein. Für musikalische Höhepunkte sorgten unter anderem die Poxrucker Sisters, die Desperate Brasswives, die Original Woodstock Musikanten und Brassaranka. In der Forstarena zeigte der Forstwettkampfverein Österreich eindrucksvoll Präzision, Technik und Geschick, während bei der großen Landmaschinen-Schau riesige Traktoren mitten am Wiener Heldenplatz für Staunen sorgten und die Erntekette von Erdäpfeln live demonstrierten.

Auch das Mitmachen kam nicht zu kurz: Expert:innen aus Landwirtschaft, Wissenschaft und Naturschutz luden an zahlreichen interaktiven Stationen zum Entdecken, Ausprobieren und Fragenstellen ein. Kulinarisch konnten Besucher:innen regionale Spezialitäten, Wiener Weine und österreichisches Bier genießen. So machte das Festival Landwirtschaft mit allen Sinnen erlebbar und zeigte zugleich, wie der bewusste Griff zu regionalen und saisonalen Produkten die heimische Landwirtschaft und regionale Wertschöpfung stärkt.

Über das Ökosoziale Forum Österreich & Europa

Das Ökosoziale Forum ist ein Think-Tank mit dem Ziel, Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialverantwortung gleichwertig in der Politik und Gesellschaft zu verankern. Auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse erarbeiten die Expert:innen des Ökosozialen Forums Empfehlungen für eine nachhaltige Wirtschafts-, Umwelt- und Gesellschaftspolitik.

Fotos zum Download (kostenfrei): 01_Pressefoto erntedankfestival_(c)ÖSF Praxmarer

Rückfragen & Kontakt

Ökosoziales Forum Österreich & Europa
Johanna Kramer, MA
Telefon: +43 664 1381652
E-Mail: [email protected]
Website: https://oekosozial.at

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