• 12.09.2026, 07:00:32
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Herbert Kickl persönlich und politisch bei AUSTRIA FIRST „Mein Daheim“

Der FPÖ-Obmann spricht über gescheiterte Gespräche mit der ÖVP, über Remigration und die tiefe Vertrauenskrise der Politik

Wien (OTS) - 

Am Sonntag von 10 bis 12 Uhr läuft auf Österreichs Patriotenradio AUSTRIA FIRST die letzte Sendung des sommerlichen Erfolgsformats Mein Daheim. Vor der Kulisse der Kärntner Nockberge am Mirnock analysiert FPÖ-Bundesparteiobmann und Klubobmann Herbert Kickl im ausführlichen Gespräch mit Marlies Gasser den Zustand der Republik. Dabei übt er Kritik am politischen Establishment und skizziert den aus freiheitlicher Sicht dringend notwendigen Systemwechsel für Österreich.

Rückblickend auf die Koalitionsverhandlungen nach dem historischen Wahlsieg der Freiheitlichen 2024 verdeutlicht Kickl, dass die ÖVP den Wählerwillen ignoriert habe. Für die Volkspartei sei es in den Verhandlungen primär um den Erhalt von Macht und Ministerposten gegangen, während tiefgreifende Reformen blockiert worden seien. „Ich habe sehr, sehr rasch gemerkt in den Gesprächen mit der ÖVP: Sie ist zu vielem bereit, nur nicht zu dieser Veränderung. Und sich auf das einzulassen, nur um der Macht willen, wäre ein Verrat an den Wählern gewesen“, so Kickl.

Die anhaltende Entfremdung zwischen der politischen Führung und der Bevölkerung ist laut dem FPÖ-Obmann der Hauptgrund für die massive Demokratiekrise im Land. Die Regierung agiere völlig an der Lebensrealität der Bürger vorbei, „weil immer mehr ein Zustand einreißt, dass Entscheidungen getroffen werden, die niemand bei sich zu Hause, in seiner Familie, in seinen eigenen vier Wänden oder in seiner Firma auch nur annähernd ähnlich machen würde“, erklärt Kickl.

Auch in der Asylpolitik fordert der Bundesparteiobmann einen Kurswechsel und verteidigt die konsequente Abschiebung von Personen ohne Aufenthaltsrecht als rechtsstaatliche Notwendigkeit. Die Aufregung der politischen Mitbewerber um diesen Ansatz weist Kickl entschieden zurück: „Der Begriff Remigration bedeutet nichts anderes, als dass Menschen, die nicht in unser Land gehören, die hier kein Recht auf Aufenthalt haben, dieses Land wieder zu verlassen haben. Das ist eigentlich etwas, das man sich von einem Rechtsstaat erwartet.“

Abseits der harten politischen Realität zeigt sich der FPÖ-Chef bei der Wanderung auch von seiner privaten Seite und spricht über seine tiefe Verbundenheit zur Natur sowie die prägenden Werte seiner Kindheit. Besondere Bedeutung misst er der Bodenhaftung bei, die ihm seine Großmutter mit folgendem Satz auf den Weg gegeben habe: „Bua, merk dir, unten stehen wir alle an und oben keiner von uns.“ Diese einfache Bescheidenheit stehe im starken Kontrast zur Abgehobenheit der aktuellen politischen Elite. Beim Bergsteigen findet Herbert Kickl einen ehrlichen Ausgleich zur oft unfairen Politik: „Die Natur ist manchmal hart. Aber eines ist die Natur nie. Sie ist nie ungerecht und sie ist nie unfair“, gewährt Herbert Kickl Einblicke in seine Gedankenwelt.

Das Interview wird am Sonntag von 10:00 bis 12:00 Uhr auf AUSTRIA FIRST gesendet – direkt über die Webseite https://austriafirst.at oder über die AUSTRIA FIRST App.

Am Sonntag, 12 Uhr, geht das Interview als Podcast online – unter anderem auf folgenden Kanälen:

AUSTRIA FIRST PodcastYouTubeSpotifyApple PodcastsAmazon Music

Alle Sendungen Mein Daheim zum Nachhören

Vor Herbert Kickl waren in den Sommermonaten bei AUSTRIA FIRST Mein Daheim die neun freiheitlichen Landesparteiobleute zu Gast:

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