- 10.09.2026, 12:33:33
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Gewerkschaft GPA-Teiber begrüßt Bonin-Vorstoß zu AMS-Infos für Berufstätige
Als Antwort auf Fachkräftenachfrage und KI
„Die Arbeitslosigkeit steigt weiterhin, KI sorgt für Disruptionen am Arbeitsmarkt und gleichzeitig suchen Unternehmen in bestimmten Bereichen trotzdem händeringend nach Fachkräften. Berufstätigen neue Perspektiven für ihre Karriereentwicklung aufzuzeigen ist ein vernünftiger Schritt. Das AMS ist gut geeignet, sich in diese Richtung zu entwickeln“, unterstützt Barbara Teiber, Vorsitzende der Gewerkschaft GPA, den Vorschlag von IHS-Chef Holger Bonin, das AMS solle Erwerbstätige bei der Jobsuche unterstützen. ++++
„Nicht zuletzt für die Gehaltsentwicklung der Beschäftigten ist es förderlich, wenn hier Dynamik in den Arbeitsmarkt kommt. Wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer etwa in einem jährlichen AMS-Newsletter auf Job-Optionen hingewiesen werden oder sich beim AMS Beratungen für den weiteren Karriereweg sichern können, erhöht sich auch der Verhandlungsspielraum im eigenen Unternehmen. Gleichzeitig können Fachkräfte für hochqualifizierte Aufgaben leichter gefunden werden, was wiederum Einstiegsjobs für junge Menschen oder Arbeitslose frei macht. Selbstverständlich braucht es für neue Tätigkeiten des AMS auch eine entsprechende Finanzierung sowie Personalressourcen“, so Teiber.
„Fluktuation ist bereits in vielen Branchen die Norm. Leider ist der Grund dafür oft, dass Beschäftigte es im derzeitigen Job nicht mehr aushalten und auf Besserung bei einem Wechsel des Arbeitsplatzes hoffen. Es ist im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, wenn der Jobwechsel nicht aus der Not, sondern rechtzeitig aus Motivation und Planung passiert“, schließt die Gewerkschafterin.
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