- 10.09.2026, 09:22:32
- /
- OTS0030
FFG FORUM 2026: Heute gestalten, was die Wirtschaft von morgen prägt
Beim FFG Forum im MQ Wien diskutierten Gäste aus Politik, Wirtschaft und Forschung über Schlüsseltechnologien, technologische Souveränität und die Zukunft des Wirtschaftsstandortes
Wie wird aus Forschung wirtschaftliche Stärke? Diese Frage stand im Zentrum des diesjährigen FFG Forums im MuseumsQuartier Wien. Über 1.000 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Forschung diskutierten am 9. September darüber, welche Schlüsseltechnologien für Österreich und Europa entscheidend sind – und wie aus technologischen Durchbrüchen konkrete Anwendungen, Unternehmen und Wertschöpfung entstehen. Zu den hochrangigen Gästen zählten Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Innovationsminister Peter Hanke, Forschungsministerin Eva-Maria Holzleitner, Staatssekretärin Elisabeth Zehetner und FFG-Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Pseiner.
Schlüsseltechnologien als Basis für Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit
Technologische Souveränität entsteht dort, wo Forschung, Unternehmen, Talente und Kapital zusammenwirken. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer eröffnete das Forum mit einem klaren Bekenntnis zu einer zukunftsorientierten Wirtschafts- und Innovationspolitik: „Österreich verfügt über eine starke Forschungslandschaft. Die entscheidende Frage ist, wie wir daraus noch stärker wirtschaftliche Stärke, Wertschöpfung und Arbeitsplätze machen. Unser Standort punktet nicht durch billigste Produktion, das wollen wir auch nicht. Wir punkten durch Know-how und Innovation, deshalb bringen wir Forschung und Wirtschaft im Rahmen der Industriestrategie noch enger zusammen und Innovationen schneller in die Anwendung und auf die Märkte.“
Auch Innovationsminister Peter Hanke unterstrich die Bedeutung einer klaren Schwerpunktsetzung: „Wir setzen unsere Ressourcen dort ein, wo sie den größten Hebel haben; für die Industrie, den Wirtschaftsstandort und damit für die Menschen. Mit der Schlüsseltechnologieoffensive setzen wir gezielt dort an, wo Österreich bereits stark ist oder das Potenzial hat, international an die Spitze zu kommen. Damit schaffen wir klare Perspektiven und Planungs- und Investitionssicherheit für Forschung und Unternehmen und stärken Österreichs technologische Souveränität.“
Von der Forschung zum globalen Markt
Das Programm des FFG Forums zeigte, wie eng technologische Entwicklung und wirtschaftliche Umsetzung miteinander verbunden sind. Künstliche Intelligenz, Quantentechnologie und Weltraumtechnologien standen ebenso im Fokus wie die Frage, wie aus wissenschaftlichen Durchbrüchen marktfähige Lösungen werden. Im Mittelpunkt standen dabei unter anderem Gründungen und Spin-offs, der Zugang zu Kapital und die Erschließung internationaler Märkte.
Auch junge Innovatorinnen und Innovatoren präsentierten bei der Falling Walls Lab Vienna Pitch Session ihre Projekte. Das Publikum entschied per Live-Voting, wer Österreich beim globalen Finale in Berlin repräsentieren wird.
FFG: Innovationen bis zur Marktreife begleiten
Die beiden FFG-Geschäftsführerinnen Henrietta Egerth und Karin Tausz betonten bei der Abendgala den langfristigen Auftrag der FFG: „Seit mittlerweile mehr als 20 Jahren gestaltet die FFG gemeinsam mit innovativen Forschenden und Wirtschaftstreibenden Zukunft. Gerade jetzt gilt es, in unsere technologische Handlungsfähigkeit und damit in Schlüsseltechnologien der Zukunft zu investieren. Entscheidend ist, dass wir Innovationen nicht nur ermöglichen, sondern Projekte von der Forschung über die Entwicklung bis zur Marktreife und darüber hinaus begleiten.“
Ein Höhepunkt der Abendgala war der Talk „The Beauty of Technology: Fashion as an Interface Between Human and Machine“ mit FashionTech-Designerin Anouk Wipprecht und Neurowissenschaftler Christoph Guger. Dabei ging es um Wearable Technologies und neue Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine.
Das FFG Forum 2026 machte deutlich: Österreichs technologische Zukunft entscheidet sich nicht allein an der Spitze der Forschung, sondern daran, wie schnell daraus Anwendungen, Unternehmen und Wertschöpfung entstehen.
Über die FFG:
Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG ist die nationale Förderagentur für angewandte Forschung und Entwicklung in Österreich und unterstützt österreichische Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Forschende mit einem umfassenden Angebot an Förderungen und Services. Die FFG steht im Eigentum der Republik Österreich. Eigentümervertreter des Bundes sind das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET).
Rückfragen & Kontakt
FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Mag. Matthis Prabitz
Pressesprecher
Telefon: +43 5 7755-6017
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.ffg.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FFG






