• 09.09.2026, 09:42:32
  • /
  • OTS0047

FPÖ — Schnedlitz zu Bierzelt-Buhrufen: „Meinl-Reisinger muss sich für ihre unwahren Behauptungen entschuldigen und dann zurücktreten!“

Vermeintliche „Störaktion der FPÖ“ war in Wahrheit ein Polterabend und keine konzertierte Aktion - Bedenklich, wie Meinl-Reisinger die Realität ausblendet

Wien (OTS) - 

Es ist ein starkes Stück, das Beate Meinl-Reisinger liefert. Wie in mehreren Medien zu sehen war, wurde die pinke Außenministerin im Bierzelt des Altausseer Kirtags während ihrer kurzen Ansprache von Gästen ausgepfiffen. Als das Video viral ging, meldete sich die Ministerin und sah in den Pfiffen eine „Störaktion der FPÖ“. Doch das stimmt offenbar nicht, denn die Quelle der Pfiffe soll eine rund 50-köpfige Gruppe aus Oberösterreich sein, die einen „Polterer“ im Ausseerland feierte. Die Gruppe trug als Erkennungszeichen blaue Hüte. Womöglich hat der Kopfschmuck Meinl-Reisinger bewogen, die Pfiffe gegen sie automatisch der FPÖ zuzurechnen. Wie auch immer.

Das Verhalten Meinl-Reisingers mit falschen Anschuldigungen und Beschimpfungen Ausreden für ihre Unbeliebtheit zu konstruieren, sei ein Skandal, findet FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz: „Es ist typisch für die überhebliche und selbstverliebte Art der Außenministerin. Sie kann es sich einfach nicht vorstellen, dass sie jemand nicht sympathisch findet und sie anhimmelt, sondern mit Pfiffen bedenkt. Vielleicht sollte einer ihrer Parteifreunde Meinl-Reisinger in die Realität zurückholen. Die Neos liegen in den Umfragen bei sieben Prozent, sogar vom NEOS-Parteigründer und aus der eigenen Partei kommt massive Kritik an ihrer Person. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass in einem vollbesetzten Bierzelt Menschen sind, die Beate Meinl-Reisinger nicht mögen. Diese Menschen haben in einer Demokratie auch das Recht, das entsprechend kundzutun. In diesem Fall dann aber eine Attacke der FPÖ zu konstruieren und das auch als gesicherte Information so zu verbreiten, das geht einfach nicht. Ich erwarte mir eine Entschuldigung bei der FPÖ und dann den Rücktritt. Jemand, den ein paar Pfiffe im Bierzelt aus der Fassung bringen, der kann unmöglich unser Land international vertreten. Jemand der aufgrund der eigenen schlechten Politik und Unbeliebtheit beginnt andere zu beschuldigen und damit auffliegt, dass diese Schuldzuweisungen frei erfunden sind, kann nicht so tun, als ob nichts passiert sei.“

Gerade der Job eines Außenministers verlange Fingerspitzengefühl und diplomatisches Geschick. Persönliche Eitelkeit ist hier fehl am Platz. Aber genau das hat sich am Altausseer Kirtag abgespielt. „Die Buhrufe war nicht die FPÖ, die negativen Kommentare auf Social Media waren nicht die Russen – die Wahrheit ist ganz einfach: Beate Meinl-Reisinger ist einfach eine Politikerin, die beim Volk ganz einfach unten durch ist. Das ist die Wahrheit, und sie selbst daran schuld und niemand anderer. Und deshalb bleibt am Ende des Tages nur ein Schritt, und das ist der Rücktritt von Beate Meinl-Reisinger“, so Schnedlitz.

Rückfragen & Kontakt

Freiheitlicher Parlamentsklub
Telefon: 01/40110-7012
E-Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel