- 08.09.2026, 15:31:06
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WKÖ-Danninger: Neues Agenturleitbild für FFG, aws, CDG und ABA greift zentrale Anliegen der Unternehmen auf
Abbau von Hürden und Bürokratie in der Forschungsförderung stärken den Innovationsstandort Österreich
„Das heute präsentierte Agenturleitbild setzt an den richtigen Hebeln an. Für Unternehmen ist nicht entscheidend, welche Förderagentur zuständig ist, sondern dass sie rasch und unkompliziert zur passenden Unterstützung kommen. Die angekündigte engere Zusammenarbeit, gemeinsame digitale Lösungen und das Once-Only-Prinzip bewerten wir daher sehr positiv. Jetzt kommt es auf eine rasche und unbürokratische Umsetzung an“, erklärt WKÖ-Generalsekretär Jochen Danninger zur von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Infrastrukturminister Peter Hanke präsentierten Eigentümerstrategie. Die Pläne greifen zentrale Empfehlungen einer WKÖ-Erhebung unter forschungstreibenden Leitbetrieben, KMU sowie Start-ups und Spin-offs auf.
Zwtl.: Mehr Zeit für Innovation statt Administration
Forschungsförderung ist ein wichtiger Hebel für Innovation, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit. Rückmeldungen aus der Unternehmenspraxis zeigen Verbesserungspotenzial insbesondere bei der Orientierung im Fördersystem, bei unterschiedlichen Prozessen und Anforderungen sowie beim administrativen Aufwand. Die Minister haben angekündigt, dass Unternehmen künftig durchgehend begleitet werden sollen – von der kooperativen Forschung mit Universitäten über angewandte Forschung und Pilotanlagen bis zur Markteinführung. Dafür sollen FFG, aws, ABA und CDG enger zusammenarbeiten und ein abgestimmtes Projektmanagement, einen zentralen Einstieg, das Once-Only-Prinzip sowie „One Face to the Customer“ verwirklichen. „Diese angekündigte Neuordnung ist ein wichtiger Schritt heraus aus dem Förderdschungel. Unternehmen brauchen einen einfachen Zugang und eine verlässliche Begleitung über alle Förderphasen hinweg. Wir sehen diese Vorhaben sehr positiv und erwarten nun eine rasche, praxistaugliche und unbürokratische Umsetzung“, so Danninger.
Zwtl.: Forschungsförderung ist Standortpolitik
Klar ist: Österreich und Europa können Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand nur sichern, wenn sie ihre technologische Vorreiterrolle in strategischen Schlüsseltechnologien gezielt ausbauen. Dass öffentliche Förderungen künftig stärker auf europäische und österreichische Wertschöpfung ausgerichtet werden sollen, ist daher zu begrüßen. So soll aus „erforscht in Österreich“ wieder öfter auch „produziert in Österreich“ werden. „Die richtigen Ziele sind gesetzt. Jetzt braucht es eine rasche und unbürokratische Umsetzung, damit aus Forschung und Innovation mehr Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Österreich entstehen“, betont Danninger abschließend. (PWK419/NIS)
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Andreas Jilly
Sprecher der Wirtschaftskammer Österreich
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