- 04.09.2026, 11:48:32
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FPÖ – Hammerl: „Terror im Namen des Klimaschutzes: Karner und Hattmannsdorfer müssen unsere Gaskraftwerke schützen!“
Nach Angriffen in Deutschland fielen sechs Kraftwerksblöcke an drei Standorten aus – FPÖ verlangt sofortigen Sicherheitsplan
„Die Angriffe auf Kraftwerke und Stromleitungen in Deutschland zeigen eine neue Dimension des Terrors im Namen des Klimaschutzes. Wer die Stromversorgung angreift, trifft nicht Energiekonzerne, sondern Millionen Menschen“, erklärte heute FPÖ-Energiesprecher NAbg. Paul Hammerl.
Das derzeit geprüfte Bekennerschreiben richtet sich laut Medienberichten ausdrücklich gegen die Stromerzeugung aus Kohle und Gas. Innerhalb weniger Stunden fiel beim Angriff nahe Jänschwalde ein Kraftwerksblock aus. Nach dem Angriff auf das Umspannwerk in Bergheim wurden fünf weitere Braunkohleblöcke an den Kraftwerksstandorten Niederaußem und Neurath automatisch abgeschaltet. Allein die sechs betroffenen Kraftwerksblöcke können gemeinsam mehr Strom erzeugen wie alle österreichischen Gaskraftwerke und zusätzlich das größte österreichische Wasserkraftwerk Altenwörth zusammen.
Welche Folgen ein Angriff auf die Stromversorgung haben könne, habe Berlin bereits im Jänner erlebt. Rund 45.000 Haushalte und mehr als 2.200 Unternehmen waren ohne Strom, etwa 100.000 Menschen betroffen. Bei winterlichen Temperaturen fielen auch Heizungen, Internet und Mobilfunk aus. „Zehntausende Menschen saßen tagelang im Kalten und Dunkeln. Familien, Senioren und Pflegebedürftige wurden zu Opfern eines vermeintlichen Kampfes für das Klima“, erinnerte Hammerl.
Österreichs Gaskraftwerke seien das Rückgrat und die Feuerwehr der Stromversorgung. Sie springen ein, wenn Wind, Sonne und Wasser zu wenig liefern und stabilisieren das Netz in kritischen Stunden. „Ein Angriff auf unsere Gaskraftwerke, ihre Leitungen oder Umspannwerke wäre ein Angriff auf die Versorgungssicherheit unseres gesamten Landes“, warnte Hammerl.
Bereits am 7. Jänner habe die FPÖ von ÖVP-Innenminister Gerhard Karner eine österreichweite Risikoanalyse, neue Schutzkonzepte, wirksame Redundanzen und einen parlamentarischen Bericht binnen 90 Tagen verlangt. „Diese Frist ist längst verstrichen. Karner muss den Schutz organisieren, ÖVP-Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer die Energieversorgung absichern. Beide müssen jetzt ein gemeinsames Sicherheitskonzept für Österreichs Gaskraftwerke und ihre Infrastruktur vorlegen. Handeln müssen sie jetzt, um einen Anschlag wirksam zu verhindern“, forderte Hammerl.
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